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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Gestern Samsung, heute früh Apple: Nach dem Elektronik-Riesen aus Südkorea hat nun auch dessen Erzrivale aus Cupertino seine Bilanz fürs zweite Quartal präsentiert. Und die Zahlen können sich sehen lassen. Mehr dazu lesen Sie in unseren wichtigsten Branchennews am Mittwochmorgen.
Das teure iPhone X bleibt eine Geldmaschine für Apple: Der US-Konzern übertraf im zweiten Quartal mit einem Gesamtumsatz von 53,3 Milliarden Dollar (+17 Prozent) und einem Gewinn von 11,5 Milliarden Dollar (+32 Prozent) die Erwartungen der Analysten und ist auf Kurs, die Marke von einer Billion Euro Börsenwert zu knacken. Zudem kündigte CEO Tim Cook den Start des Bezahldienstes Apple Pay in Deutschland bis Ende 2018 an. Facebook hat einen neuen Versuch aufgedeckt, mit einem Netzwerk gefälschter Profile die öffentliche Meinung in den USA zu manipulieren. Zu der koordinierten Kampagne, die nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten stattfand, habe auch der Aufruf zu einer Demonstration gegen Rechts kommende Woche in Washington gehört. Insgesamt seien acht Facebook-Seiten, 17 Profile und sieben Accounts bei Instagram gelöscht worden. Und noch mal Facebook: Das soziale Netzwerk hat die Darstellung seiner Metriken zur Videonutzung überarbeitet und reagiert damit auf die Wünsche von Kunden. So spielt die Sehdauer künftig eine wichtigere Rolle, Wiederholungen werden nicht mehr berücksichtigt. Ab sofort werden nur noch Views ausgewiesen, bei denen ein Video tatsächlich 3 beziehungsweise 10 Sekunden am Stück gesehen wurde. Der weltgrößte Konsumgüterhersteller Procter & Gamble spürt die stärker werdende Konkurrenz - insbesondere im Geschäft mit Rasierprodukten: Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz von P&G lediglich um 3 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar an - und damit deutlich geringer als prognostiziert. Im Zuge der Präsentation der Quartalsbilanz kündigte CEO David Taylor zudem an, im Agenturgeschäft weiter Budgets zu kürzen. Nach Kritik an antisemitischen Passagen in einem Artikel der Thüringer Allgemeinen hat der Mutterkonzern Funke Mediengruppe Konsequenzen gezogen. "Die betreffende freie Autorin wird in keiner unserer Zeitungen wieder etwas publizieren", heißt es in einer Mitteilung des Essener Unternehmens. Die Autorin hatte über das Festival Yiddish Summer Weimar berichtet, das traditionelle jiddische Kultur präsentiert. Es geht wieder bergauf beim "Tatort": Die bislang 22 neuen Krimis 2018 wurden in der ARD im Schnitt von 9,22 Millionen Zuschauern gesehen, was einem durchschnittlichen Marktanteil von 26,2 Prozent entspricht. Im ganzen vergangenen Jahr schalteten im Schnitt 8,91 Millionen Menschen ein (25,0 Prozent). Im bisherigen Kalenderjahr 2018 verzeichneten bereits neun "Tatort"-Folgen mehr als zehn Millionen Zuschauer. Die Findung eines guten Markennamens wird häufig unterschätzt. Neben der Kreativleistung müssen auch rechtliche und sprachlich-kulturelle Aspekte berücksichtigt werden - sonst drohen schnell Imageschäden oder teure Prozesse. Christopher Wünsche von der Markenberatung Truffle Bay Management Consulting erklärt in seinem Gastbeitrag für HORIZONT, was es bei der Namensfindung für Marken zu beachten gilt.


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