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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Der Fluch ist gebrochen: England hat ein Elfmeterschießen bei einer Weltmeisterschaft gewonnen. Könnte daran liegen, dass Deutschland bereits ausgeschieden ist, aber auch daran, dass bei England mit Jordan Pickford endlich einmal ein Torhüter zwischen den Pfosten stand, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Herzlichen Glückwunsch. Hier kommen die Top-Branchennews am Mittwochmorgen. 
Die Monopolkommission schlägt vor, die gesetzlichen Regeln für klassisches Fernsehen und audiovisuelle Online-Angebote wie Netflix und Youtube stärker zu vereinheitlichen. Das geht aus dem jüngsten Gutachten des Beratungsgremiums der Bundesregierung hervor. So fordert die Kommission unter anderem eine Aufhebung der Werbezeitbeschränkungen für das klassische Fernsehen.  Jeder vierte Deutsche hat kein Vertrauen in die Medien. In Ostdeutschland misstraut sogar jeder Dritte den hiesigen Medien. Das geht aus einer Umfrage des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Beim Thema Daten sind die Deutschen hingegen bemerkenswert vertrauensselig. Wichtiger als Datenschutz ist vielen Verbrauchern, dass die Angebote kostenlos sind.  Die Bundesregierung will die Breitband-Förderung umstellen und damit den Ausbau des schnellen Internets in Deutschland beschleunigen. Das Bundesverkehrsministerium hat die Förderrichtlinien für den Breitbandausbau überarbeitet. Den Plänen von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zufolge sollen die Fördergrenzen angehoben, Beträge schneller ausgezahlt und das Verfahren vereinfacht werden.  Pro Sieben hält an der Talkshow "Late Night Berlin" mit Klaas Heufer-Umlauf fest und schickt das Format im Herbst sogar zweimal die Woche auf Sendung. Das berichtet DWDL.de. Außer Montags geht "Late Night Berlin" dann auch am Donnerstag on-Air. Dabei hofft Pro Sieben auf Schützenhilfe durch die Castingshow "The Voice of Germany". Amazon will offenbar im großen Stil in den Online-Versandhandel mit Medikamenten einsteigen und hat dafür das Start-up Pillpack gekauft. Das Unternehmen ist auf den Versand von vorsortierten Medikamenten für chronisch Kranke spezialisiert und verfügt über eine Apothekenzulassung in allen US-Bundesstaaten. Außerdem bekommt Amazon Zugang zu den Patientendaten.  Das Münchner Start-up Celonis darf sich seit vergangener Woche "Einhorn" nennen - so werden Unternehmen bezeichnet, die mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. Celonis sammelt Daten von Unternehmen, analysiert diese und macht Ineffizienzen deutlich - die Technologie dahinter heißt Process Mining. Co-CEO Bastian Nominacher stellt sein Einhorn in unserem Format "Start-up der Woche" vorDas Dialogmarketing gewinnt im Werbemarkt an Bedeutung. Nach den aktuellen Zahlen des Dialog Marketing Monitors haben die Dialogmedien um 4 Prozent auf 18,8 Milliarden Euro zugelegt. HORIZONT hat mit Post-Manager Ralph Wiechers über die wachsende Bedeutung gesprochen



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