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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt!
© IMAGO / Schöning
Guten Morgen aus Frankfurt!
Guten Morgen aus Frankfurt! Heute werden gegen 14 Uhr wohl doch einige nach Doha schauen. Ist ja auch zu spannend: Welche Zeichen wird die deutsche Mannschaft setzen? Zeigt sie nach dem Bückling des DFB vor der FIFA Haltung und nimmt sich ein Beispiel an Colin Kaepernick? Der zahlte für sein Zeichen gegen Rassismus einen weit höheren Preis als es eine simple gelbe Karte wäre: Er wurde von keinem NFL-Club mehr unter Vertrag genommen. Die Folgen des "Binden-Eklats" in Katar sind auch Thema unserer heutigen Branchennews am Morgen.
Boris Dolkhani, Senior Vice President Brand Management, Corporate Marketing Communication and Communication Strategy bei Robert Bosch, ist der CMO of the Year 2022. Mit dem Preis würdigt die 12-köpfige Jury den kontinuierlichen und strategischen Beitrag Dolkhanis zum Erfolg der Marke Bosch
Deutschlands größte Krankenkasse hat eine neue Werbeagentur verpflichtet. Nach einer öffentlichen Ausschreibung vergibt Die Techniker ihren Etat an Serviceplan Hamburg. Die inhabergeführte Agentur konnte sich im Finale gegen drei Wettbewerber durchsetzen. Bisheriger Etathalter war die TBWA-Tochter Heimat. Der Autokonzern Volkswagen will an seinem Sponsoring des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) festhalten: "Wir beabsichtigen nicht, unser Sponsoring zu beenden", erklärte das Unternehmen am Dienstag auf Anfrage. In der Debatte um die "One Love"-Binde übten die Wolfsburger aber auch Kritik am Weltverband FIFA.
Eine Marke ohne Purpose? Die kann eigentlich gleich einpacken, sagen Berater. Also haben Haltungskampagnen Konjunktur. Ob diese Haltung echt ist, zeigt sich aber erst, wenn es unangenehm wird. So wie zurzeit in Katar. Dank des unsäglichen Gebarens der FIFA haben WM-Sponsoren jetzt die Chance, Haltung zu zeigen. Diese Steilvorlage müssen sie jetzt aber auch verwandeln, kommentiert HORIZONT-Ressortleiter Marco Saal. Der Axel-Springer-Konzern und eine Ex-Bild-Mitarbeiterin haben sich außergerichtlich geeinigt. Die Frau, die mit dem damaligen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt eine Affäre hatte, wollte vor einem US-Gericht Schadensersatz unter anderem wegen sexueller Belästigung erstreiten. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte eine "einvernehmliche Lösung"Die Deutsche Bahn schreibt den Etat für Corporate Design und Audio Branding neu aus, der aktuell von Peter Schmidt Group und Why Do Birds gehalten wird. Unter dem Titel "Corporate Identity und Corporate Design: Strategie & Operationalisierung sowie Audio Branding" sucht das Unternehmen Agenturen für CI/CD/UX sowie Audio BrandingDer Audio-Streaming-Riese Spotify baut sein Sales-Team in Deutschland aus. Der Werbemarktplatz Spotify Audience Network und das Reporting-Tool Podsights sollen Kunden helfen, mehr Nutzende zu erreichen und die Wirkung ihrer Kampagnen zu messen. Im Interview erklärt Head of Sales Yves Brunschwiler, wie die Doppelstrategie funktionieren soll. Im Meta-Bericht über die am häufigsten angesehenen Inhalte von Facebook in den USA war im dritten Quartal nur einer der 20 wichtigsten Beiträge als "Engagement Bait" eingestuft – im Vorjahr waren es noch 100 Prozent. Zum ersten Mal habe keiner der 20 wichtigsten Beiträge gegen die Regeln der Plattform verstoßen, berichtet MediaPost.
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