HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Am Ende wurde der Druck zu groß: Auf Drängen seiner Konservativen Partei ist der britische Premierminister Boris Johnson vom Parteivorsitz zurückgetreten - bleibt aber vorerst Regierungschef. Er werde weitermachen, bis seine Partei einen Nachfolger gewählt habe, so Johnson am Donnerstag in London. Allerdings forderten viele Parteifreunde, der 58-Jährige solle sofort auch als Prime Minister abtreten. Die Opposition verlangt eine Neuwahl. Was heute morgen in Marketing und Medien wichtig ist, lesen Sie in unseren Top-Branchennews vor 9.
Der Pitch um den europaweiten Digitaletat des Automobilkonzerns Stellantis ist entschieden. Wie ein Unternehmenssprecher bestätigt, hat sich in dem Verfahren die Publicis Groupe durchgesetzt. Damit bündelt das Mutterunternehmen von Marken wie Peugeot, Citroën, Fiat, Chrysler und Opel nach dem Mediaetat auch das digitale Geschäft bei der französischen Werbeholding.
Die geplante Übernahme von Twitter durch Tech-Milliardär Elon Musk ist offenbar ernsthaft gefährdet. Wie die Washington Post berichtet, ist der Grund dafür der andauernde Streit von Musk mit dem Twitter-Management über die Verifizierung von Fake-Accounts auf der Plattform. Die Aktie des Kurznachrichtendienstes sackte nach der Meldung nachbörslich zeitweise um über sieben Prozent ab. Der NDR hält an der Berichterstattung seiner Magazine "STRG-F" und "Zapp" über die NS-Vergangenheit des früheren Stern-Chefredakteurs Henri Nannen fest. Das berichtet die FAZ. Die Korrekturen, die Medienanwalt Christian Schertz im Namen der Familie Nannens an zwei Beiträgen verlangt hatte, weist der Sender zurück - will aber in direkten Dialog mit der Familie treten.
Viel ist derzeit los bei Raufeld: Die Content-Marketing-Agentur aus der Funke Mediengruppe, die gerade erst die gesamte PR- und Lobby-Abteilung ihres Mutterkonzerns bei sich eingegliedert und den Werbe-Promi André Aimaq als Kreativchef verpflichtet hat, erweitert ihr Angebot ab sofort um den Bereich Digital Solutions. Aufgebaut und geleitet wird die neu geschaffene Unit von Alex Nuijen. An "Stranger Things" führte im Juni kein Weg vorbei. Die Mysteryserie von Netflix war im vergangenen Monat erneut mit großem Abstand die meistgestreamte Serie in Deutschland. Überhaupt wurden im Juni aktuelle Serien deutlich häufiger gestreamt als beliebte Klassiker wie "The Big Bang Theory". Bei den Filmen liegen zwei Eigenproduktionen von Netflix in FührungDie dfv Mediengruppe, in der auch HORIZONT erscheint, baut ihren Verlagsbereich dfv media solutions weiter aus: Seit 1. Juli ist Ina Brackmann als Sales Direktorin neu bei dem nun neunköpfigen Team an Bord. Sie berichtet an Verlagsleiter Peter Gerich und soll insbesondere ihre Kompetenz in der Beratung und Betreuung von Key Accounts bei dfv media solutions einbringen.  Der Gaming-Markt boomt - und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Kommunikationsberaterin Susanne Ardisson erläutert in planung&analyse anhand von Praxisbeispielen, wie Unternehmen mithilfe spielerischer Elemente Kommunikationskanäle crossmedial verknüpfen und erklärt, warum Gamification einer der entscheidenden Marketing-Trends der kommenden Jahre ist. Wir leben in unsicheren Zeiten, eine Krise jagt die nächste. Die McCann WorldGroup hat mit dem "Crisis Tracker" eine Studie entwickelt, die zeigt, wie die Gesellschaft darauf reagiert. Jan-Philipp Jahn, Deutschlandchef von McCann und neuer Talking Head bei HORIZONT, erklärt in seiner ersten Kolumne, in welcher Phase sich Deutschland aktuell befindet und was Marken daraus lernen können.
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