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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Nach der Anerkennung der Unabhängigkeit der Separatistenregionen Donezk sowie Luhansk und der Entsendung russischer Soldaten in die Ostukraine kann Russlands Präsident Wladimir Putin milliardenschwere Geschäfte mit der Nord Stream 2 erst einmal abschreiben. Bundeskanzler Olaf Scholz stoppte am Dienstag das Genehmigungsverfahren für die geplante Ostsee-Pipeline. Derweil beschloss die EU harte Strafen gegen Russland, auch die USA, Großbritannien und Japan kündigten Sanktionen an. Die US-Regierung nannte Putins Pläne den "Anfang einer Invasion". Die Lage im Osten Europas bleibt stark angespannt. Hier kommen die wichtigsten Branchennews am Mittwochmorgen.
Toyota, Mercedes-Benz und Tesla sind die wertvollsten Automarken der Welt. Das haben Berechnungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Brand Finance ergeben. Elektroauto-Pionier Tesla überholt in dem Ranking erstmals Volkswagen, BMW und Porsche. Aus deutscher Sicht gibt es eine positive Überraschung.
Die Deutsche Welle will wegen der drohenden Online-Programm-Sperre in der Türkei vor Gericht ziehen. Die Aufforderung der türkischen Rundfunkbehörde, binnen 72 Stunden eine Lizenz für On-Demand-Angebote zu beantragen, eröffne die Möglichkeit einer Zensur, so DW-Intendant Peter Limbourg: "Wir werden dagegen Widerspruch einlegen und vor türkischen Gerichten den Rechtsweg beschreiten." Facebook hat sein Video-Tool Reels auf einen Schlag in 175 Ländern weltweit verfügbar gemacht. Zu den neuen Funktionen zählt unter anderem das Teilen von Facebook Stories. Mit Facebook Reels versucht Mutterkonzern Meta, junge Creators auf die kriselnde Plattform zu locken, die mit ihrem Video-Content bislang vor allem auf TikTok unterwegs sind.
Der Brauerei-Gigant Anheuser-Busch InBev wird bei den Cannes Lions 2022 als Creative Marketer of the Year ausgezeichnet und damit für seine beständige kreative Exzellenz und innovative Markenführung der vergangenen Jahre gewürdigt. Damit reiht sich das belgische Unternehmen in eine illustre Liste ein. Der vom russischen Energieunternehmen Gazprom gesponserte Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 verfolgt die politische Lage in Osteuropa nach der Anerkennung der ostukrainischen Separatistengebiete durch Russland "mit großer Sorge". Das erklärte der Verein in einer Stellungnahme der Vereinsführung am Dienstag. Der ehemalige DFL-Chef Christian Seifert plant zusammen mit dem Medienkonzern Axel Springer einen Streaminganbieter für Handball, Basketball und Eishockey. Im dpa-Interview erklärt der Manager, was er genau vorhat, wie er über die Konkurrenz denkt und warum er ausgerechnet den Fußball ausklammert. Man merkt es vor allem an der Tankstelle, an den Heizkosten und im Supermarkt: Die Preise sind in Deutschland zuletzt deutlich angestiegen. Die hohe Inflationsrate macht aber nicht nur Benzin, Energie und Lebensmittel teurer. Auch für Onlinewerbung müssen Unternehmen tiefer in die Tasche greifen. Das geht aus einer Analyse von Esome hervor. Gigantismus, Doppelmoral und Repressionen: Die Diskussionen um Menschenrechte und Nachhaltigkeit, von denen die Olympischen Winterspiele in Peking begleitet wurden, können nicht ohne Folgen bleiben, kommentiert HORIZONT-Redakteur Ingo Rentz. Eine besondere Rolle nehmen dabei die Sponsoren ein.
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