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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Sehr viele von Ihnen werden diese Zeilen vermutlich nicht im Büro lesen. Und wenn es nach Arbeitsminister Hubertus Heil geht, sollen Beschäftigte auch nach der Pandemie von zuhause aus arbeiten dürfen, wenn der Arbeitgeber keine betrieblichen Gründe dagegen nennen könne. Es sei Zeit, "dass wir aus dem coronabedingten ungeplanten Großversuch zum Homeoffice grundlegende Konsequenzen für die Arbeitswelt ziehen", so Heil. Konsequenzen will auch der GWA ziehen, allerdings auf einem anderen Gebiet. Mehr dazu in unseren Top-News am Morgen!
Gepaart mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie sorgen demografische Entwicklung und Digitalisierung für eine dramatische Personalnot bei den Dienstleistungsfirmen. Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen will mit einem Maßnahmenpaket gegensteuern. Wie genau, das verrät GWA-Präsidentin Larissa Pohl im Interview.
Ein Versuch der Trump-Regierung, Facebook aufzuspalten, ist in hohem Bogen aus dem Gericht geflogen. Doch die nun nachgebesserte Klage nahm der Richter an. Es dürfte allerdings Jahre dauern, bis der Fall entschieden wird. Ein Experiment des Rechercheverbundes aus NDR, WDR und Südeutscher Zeitung hat untermauert, dass der Instagram-Algorithmus Essstörungen bei Jugendlichen fördern kann. Gleichzeitig haben sich mehr als 80 Faktencheck-Organisationen, darunter das deutsche Correctiv.org, in einem offenen Brief an Youtube-CEO Susan Wojcicki gewandt. Der Vorwurf: Die Video-Plattform tue noch lange nicht genug gegen die Verbreitung von  Fake News.
Während immer mehr Verlage auf die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts pochen und sich durch die jüngste Entscheidung des Bundeskartellamtes, Google als Anwendungsfall für die Aufsicht über große Digitalkonzerne einzustufen, bestärkt sehen, hat die Madsack Mediengruppe nun einen Vertrag mit dem Suchmaschinenkonzern abgeschlossen. Zum bereits siebten Mal kürt Glassdoor in diesem Jahr die beliebesten Arbeitgeber der Deutschen auf Basis der freiwilligen Mitarbeiterbewertungen auf seiner Jobplattform. Wie schon im Vorjahr gibt es in dem Ranking wieder viel Fluktuation, insgesamt elf Neuzugänge unter den Top 25 - und einen neuen Spitzenreiter. Welche Rolle Marken in der Gesellschaft spielen, hat sich über die Jahre verändert. Brauchten sie früher einen USP, muss es heute schon ein Purpose sein. Darin besteht nicht nur eine Chance, sondern auch eine Gefahr speziell für etablierte Unternehmen mit über Jahrzehnten etablierten Marken, glaubt HORIZONT-Kolumnist Michael Brandtner. Es gibt Serien und Filme, an denen führte im vergangenen Jahr kein Weg vorbei: Neben dem Überraschungserfolg "Squid Game" aus Südkorea gehörten dazu auch die finale Staffel von "Haus des Geldes" oder die französische Gaunerserie "Lupin". Welche Filme und Serien die Nutzer im zweiten Coronajahr noch besonders häufig geschaut haben, zeigt eine Auswertung der VOD-Ratings von Goldmedia. Vor allem auf den digitalen Plattformen gilt für immer mehr Redaktionen: Gendern ist Pflicht. Doch wie macht man das am besten? Die HORIZONT-Redaktion hat sich gemeinsam mit ihren Schwester-(Bruder?)Titeln in der dfv Mediengruppe dazu entschieden, vor einer eigenen Entscheidung unser Publikum zu befragen. Das sind die Ergebnisse - und unsere Lehren daraus.
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