HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Trotz des weltweiten Trends zum mobilen Arbeiten steckt Google mehr als zwei Milliarden US-Dollar in den Kauf eines Bürogebäudes in New York. Dieses solle zum Herzstück des Internet-Konzerns im Südwesten Manhattans ausgebaut werden, so Finanzchefin Ruth Porat in einem Blogeintrag. Das Gebäude mit dem Namen St. John's Terminal - ein ausgebauter früherer Güterbahnhof - wurde zuvor bereits von Google gemietet. Was in der Marketing- und Medienwelt heute Morgen wichtig ist, erfahren Sie in unseren Top-Branchennews vor 9.
Es gab Zeiten, da haben Werbungtreibende akribisch darauf geachtet, dass ihre Agenturen nicht parallel für einen Wettbewerber tätig sind.‎ So war es oft ein K.O.-Kriterium für die Dienstleister, mehrere Autobauer zu betreuen. Dieser strikte Konkurrenzausschluss scheint seit einiger Zeit etwas aufzuweichen - wie der jüngste Etatgewinn von Omnicom bei Mercedes-Benz beweist.
Axel Springer will die Zahl seiner Journalisten deutlich aufstocken. Von den aktuell rund 16.000 Mitarbeitern sind 2400 Journalisten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll diese Zahl auf über 3000 anwachsen, erklärt Vorstand Jan Bayer in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Paid). Die Vorwürfe, Bild betreibe Kampagnenjournalismus, weist Bayer indes zurück. Die "Hängt die Grünen"-Wahlplakate der rechtsextremen Kleinstpartei Der Dritte Weg müssen in ganz Sachsen abgehängt werden. Das hat das sächsische Oberverwaltungsgericht Bautzen am Dienstag entschieden. Es stufte die Plakate als Volksverhetzung ein. Das OVG gab damit in einem Eilverfahren der Stadt Zwickau recht, die mit einer Verfügung gegen die Plakate vorgegangen war.
Drei Monate haben sich die Macher der Cannes Lions Zeit gelassen, um das weltweit größte Kreativfestival noch einmal Revue passieren zu lassen. Bei dem virtuellen Event "Lions Decoded" gaben die Veranstalter auch Einblicke in die meistprämierten Kampagnen des Jahres - und leiten daraus neun globale Kreativtrends ab, die HORIZONT Online zusammengefasst hat. Wenige Jahre, nachdem sich Influencer Marketing etabliert hat, ist bereits die Rede von einer "klassischen" Phase, die der Vergangenheit angehört. Die Zukunft der Disziplin liegt nicht mehr darin, einen Influencer zu bezahlen, damit er Werbung für ein Produkt macht. Sondern darin, einen zu finden, der selbst eine Marke ist. Darin waren sich die Diskutanten des Influencer-Panels auf den HORIZONT Digital Marketing Days einig. Kein Automanager ist hierzulande so bekannt wie Elon Musk. Das geht aus einer aktuellen Puls-Studie hervor. Der Tesla-Boss hängt sämtliche Konzern-Kapitäne der deutschen Wettbewerber deutlich ab - und das trotz der geringen Marktanteile von Tesla im hiesigen Markt. Das sind die Top Ten. Mit der steigenden Impfquote kehrt bei vielen Verbrauchern wieder die Lust auf Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände zurück: Mehr als die Hälfte der Bundesbürger planen Reisen und trauen sich wieder in Restaurants und Geschäfte. Das geht aus einer Umfrage der Mediaplattform Teads hervor. Gute Werbung, schlechte Werbung - immer mehr Marken versuchen sich auf TikTok. Manche mit mehr, manche mit weniger Erfolg. Wie Marken die Kurzvideoplattform richtig nutzen - und wie besser nicht - zeigen die TikTok-Experten Adil Sbai und Kristin Gaska von WeCreate in ihrer Kolumne "Gute Werbung, schlechte Werbung", die exklusiv bei HORIZONT Online erscheint.
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