HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt am Main! Länder wie Hessen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen wollen im Kampf gegen die vierte Corona-Welle nur noch Geimpften und Genesenen Zugang zu Innenräumen von Gastronomen und Veranstaltern gewähren. In Berlin verständigte sich der Senat nach breitem Protest darauf, dass auch Kinder unter zwölf Jahren entsprechenden Zugang haben dürfen. Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte dazu aufgerufen, Rücksicht auf Familien mit Kindern zu nehmen. Und hier unsere Top-Branchennews am Donnerstagmorgen.
Der Werbekonzern Ströer teilt mit, er wolle keine Werbung von politischen Parteien mehr annehmen. Dann kommt heraus: Die AfD könnte verdeckt in großem Stil bei Ströer gebucht worden sein. Recherchen von ZDF, Spiegel und der Reportergruppe Correctiv legen nahe, dass die Spendenaffäre der AfD größer ist, als bislang gedacht.
Instagram macht junge Menschen depressiv, schadet ihrem Körperbild und löst Angststörungen aus. Das haben nicht etwa Kritiker des sozialen Netzwerks herausgefunden, sondern Forscherteams von Facebook selbst, schreibt das Manager Magazin unter Berufung auf das Wall Street Journal. Auch Google, Facebook und Amazon haben als Startups angefangen. Jung von Matt wollte wissen, wer die starken Startup-Marken in Deutschland sind. Die Hamburger Agentur hat analysiert, welche Gründer in Deutschland früh und klug in ihre Marke investieren und welche Marken Vorbilder und Inspiration für die Gründerszene sein können.
In der Debatte um ausverkaufte TV-Werbeblöcke greift Hans-Joachim Strauch, Geschäftsführer ZDF Werbefernsehen, die Mediaagenturen scharf an. Sie würden die Kunden bewusst zu solchen Medien lenken, bei denen sie selbst kräftig mitverdienen. Bei Out-of-Home und Online-Video stehe "die Schatulle der Vermarkter momentan sehr weit offen". Neues Logo, neue Website, mehr Social und große Pläne für RTL+: Die Transformation von RTL geht in die nächste Runde. Ab dieser Woche gibt es auch richtig etwas zu sehen. Geht die Reise in die richtige Richtung? Fünf Anmerkungen zum ambitionierten Mammut-Projekt RTL United. Gesichter der Spitzenkandidaten hinterlegt mit bunten Farben und gespickt mit mehr oder minder aussagekräftigen Botschaften scheinen bei den Wählern nicht die gewünschte Wirkung zu entfalten. Wie die Kreativplattform 99designs von Vistaprint in einer Umfrage herausgefunden hat, lassen die Plakate den Großteil der Deutschen kalt. Die deutschen Werbefilmer wollen sich nicht mehr in die Karten schauen lassen. Aus dem Ranking der 30 umsatzstärksten Produktionsfirmen ist dieses Jahr eine Top 15 geworden. Eine valide Aussage über die Marktentwicklung fällt deshalb schwer. Der Blick aufs Ranking zeigt aber: Die Coronakrise hat zu teils harten Einschnitten geführt. Der 2. German Diversity Monitor, den Beyond Gender Agenda in dieser Woche veröffentlicht hat, zeigt, dass Unternehmen wenig für Vielfalt tun und einzelne Dimensionen massiv an Aufmerksamkeit im Management verlieren. Mehr noch: Die Lage habe sich zu einem Diversitäts-Dilemma zugespitzt, heißt es in der Mitteilung zur Erhebung.
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