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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Heute treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe, um über große Themen wie die Pandemie und den Klimawandel zu sprechen. Nachdem der Gipfel im vergangenen Jahr als Videokonferenz stattfand, begegnen sich die Spitzenpolitiker diesmal im britischen Cornwall wieder real. Für US-Präsident Joe Biden ist es der erste große internationale Gipfel, für Bundeskanzlerin Angela Merkel der letzte. Weitere wichtige Themen haben wir in unseren Top-Branchennews am Morgen für Sie zusammengestellt. Kommen Sie gut ins Wochenende!

Streaming-Riese Netflix will künftig im Markt der Fanartikel mitmischen und startet einen eigenen Online-Shop für Merchandising rund um seine beliebtesten Produktionen. Zum Auftakt gibt es dort Kleidungsstücke und Accessoires aus dem Kosmos der Anime-Serien "Eden" und "Yasuke" zu kaufen, Fan-Artikel zu weiteren Serien sollen in den nächsten Tagen folgen. Neuer Job für Sven Schuwirth. Bisher hatte der Manager das Digitalgeschäft bei Audi verantwortet, ab 1. Juli ist er bei Seat und Cupra Director of Digital Business and Product Strategy. Schuwirth soll in der neuen Position die Digitalisierung und die Produktstrategie der beiden Marken stärken. Er berichtet an den Vorstandsvorsitzenden Wayne Griffiths.
Die Uefa hatte ARD-Journalist Robert Kempe zunächst für die EM zugelassen, russische Behörden verweigern ihm laut WDR für Spiele in St. Petersburg nun aber den Zugang. Kempe hatte zuletzt zu Verbindungen des russischen Staatskonzerns Gazprom in den europäischen Fußball recherchiert. Der Ausschluss sei "eine Einschränkung der Pressefreiheit, die für uns nicht akzeptabel ist", sagte WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni. Auf Anregung der Initiative "Klima vor acht" nimmt RTL jetzt ein neues Info-Format in sein Programm auf. Ab dem kommenden Monat soll an zwei Tagen pro Woche am Vorabend das "Klima Update" gesendet werden, um dem Thema Klimawandel mehr Beachtung zu schenken. Die Deutschen sind Online-müde. Nach gut 15 Monaten geprägt von Video-Telefonie, Online-Shopping und virtuellen Fitness-Workouts in den eigenen vier Wänden wollen viele die technischen Endgeräte jetzt öfter ruhen lassen und sich stattdessen realen Erlebnissen widmen. Ein digitales Segment wird sich laut einer aktuellen Studie von Qualtrics aber dauerhaft gestiegener Beliebtheit erfreuen. Während der Pandemie legten viele Unternehmen den Fokus darauf, den bestehenden Kundenstamm zu pflegen – etwa mit aktuellen Informationen zu Öffnungen und Einkaufsmöglichkeiten. Doch langsam lohnt es sich, aus der Deckung hervorzutreten und die Fühler offensiver auszustrecken. Frische Insights zur Neukundengewinnung sind dabei von besonderem Interesse. Vom Ramsch-Image zum weltweiten Gütesiegel, das eine nationale Identität noch immer prägt. Das Markenversprechen "Made In Germany" wirkt seit über 134 Jahren. Doch wie angeschlagen ist die Strahlkraft nach Dieselgate, Wirecard oder gar einer mittelmäßigen Handhabung der Pandemie? Darüber macht sich Lars Kreyenhagen von Karl Anders in seiner Talking Heads Kolumne Gedanken. Der Art Directors Club für Deutschland will Frauen dabei helfen, das nächste Karrierelevel zu erreichen. In Kooperation mit Snapchat findet dieses Jahr erstmals das Leadership-Programm ADC Future Females statt. Interessierte Kandidatinnen können sich noch bis zum 20. Juni um einen der 25 Plätze bewerben.

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