HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
© Fotolia
Guten Morgen aus Frankfurt. Die Wirtschaft beginnt wieder zu brummen: Einen Tag nachdem die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr angehoben hat, zeigen auch die Quartalsbilanzen zahlreicher Konzerne wieder nach oben. Bei Google stieg der Umsatz in den vergangenen drei Monaten um ein Drittel, und sogar die angeschlagene Deutsche Bank legte das beste Quartalsergebnis seit sieben Jahren vor. Hier kommen die wichtigsten Branchennews des Morgens. 
Das Werbegeschäft bei Google läuft in der Corona-Pandemie auf Hochtouren. Der Umsatz der Konzernmutter Alphabet stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 55,3 Milliarden Dollar (45,7 Mrd Euro). Der Schub spiegele die erhöhte Online-Aktivität der Verbraucher wider, sagte Finanzchefin Ruth Porat.
Der Bund stoppt seine bisherigen Pläne einer Millionenförderung von Presseverlagen für die digitale Transformation. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit: Man habe "nach intensiver Prüfung entschieden, das Programm zur Förderung der digitalen Transformation des Verlagswesens nicht weiterzuverfolgen".  Die Digitalagenturgruppe Syzygy kann das Geschäft mit dem Kunden Mazda Motors Deutschland erweitern. Wie die WPP-Tochter mitteilt, ist sie ab sofort nicht nur die hiesige digitale Leadagentur der japanischen Automarke, sondern verantwortet als strategische Leadagentur auch die Orchestrierung aller für Mazda in Deutschland tätigen Agenturpartner
Die Radio-Sender der ARD werden ab der kommenden Saison so viel über die Fußball-Bundesliga berichten wie noch nie. "Wir stocken das Angebot auf und bieten Voll-Reportagen von allen Spielen der 1. und 2. Bundesliga an", sagte Marcus Tepper der Deutschen Presse-Agentur. Der ARD-Sportkoordinator für den Hörfunk kündigte zudem eine 90-minütige Konferenz am Samstagnachmittag anDie mit Corona einhergehenden Veränderungen bei der Mediennutzung haben für eine Verschiebung der Budgets in Richtung Digital gesorgt. Das zeigte bereits die Nielsen-Bilanz für 2020. Eine WARC-Analyse zeigt nun, dass der Rückgang der Werbeerlöse bei den klassischen Medien weltweit teils sogar noch heftiger ausfällt - und dass die Gewinner auch 2021 eher im Digitalen beheimatet sind.  2020 war das Jahr, in dem sich die Welt - und damit auch die Kommunikation von Marken - grundsätzlich verändert hat. Dabei wurde in den vergangenen 14 Monaten in der Werbeindustrie ein Transformationsprozess angestoßen, der vielleicht überfällig war. Immer mehr Marken mussten sich fragen, was das Leben ihrer Kunden wirklich bewegt - und davon wird die Industrie langfristig profitierenDas Marktforschungsinstitut Yougov hat in einer internationalen Studie die populärsten Tech-Marken ermittelt. Maßgeblich war dabei der Zeitraum von Anfang März 2020 bis Ende Februar 2021 - also die ersten zwölf Monate der Pandemie. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die globalen Top Ten von Smartphone-Herstellern und Kommunikationsplattformen dominiert werdenIn der vergangenen Woche wurde Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin der Grünen gekürt. Und die durchaus überraschende Nominierung hat der 40-Jährigen direkt mal reichlich TV-Präsenz beschert. Im Politscore-Ranking von AdSolute springt Baerbock in ihrer ersten Woche als Grünen-Spitzenkandidatin direkt auf Platz eins - und distanziert die Union-Streithähne Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) klar.
Kommentare

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

    stats