HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
© Pixabay
Die Corona-Warn-App erhält laut tagesschau.de eine neue Funktion zum Check-in in Restaurants oder bei Events. Ab dem 16. April sollen Nutzer sich damit anonym vor Ort registrieren können, um so nach dem Ende des Lockdowns weiter zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. Der Vorteil: Dabei werden keine persönlichen Daten weitergegeben, wie es zum Beispiel bei der Luca-App mit ähnlicher Funktion der Fall ist. Wir hoffen das Beste. Hier kommen unsere Top-Branchennews am Dienstagmorgen.

Bertelsmann macht einen Strich unter das Geschäftsjahr 2020 - und zieht positive Bilanz: Insgesamt verzeichnete das internationale Medienunternehmen zwar einen Umsatzrückgang im unteren einstelligen Prozentbereich, mit 3,1 Milliarden Euro aber auch einen Rekordwert beim Operating EBITDA sowie ein Konzernergebnis von 1,5 Milliarden Euro. Dieses liegt damit 34 Prozent über dem Vorjahreswert. Facebook überprüft offenbar seine weltweiten Mediaagentur-Beziehungen: Wie die amerikanischen Branchendienste AdAge und Campaign US übereinstimmend berichten, startet der Tech-Gigant einen globalen Pitch, der von dem Beratungsunternehmen ID Comms begleitet wird. Das Gesamtvolumen des Mediaetats beträgt demnach 750 Millionen Dollar. Die Etathalter Dentsu und Mindshare nehmen an dem Pitch teil.
Geht die Award Saison 2021 noch einmal komplett virtuell über die Bühne? Während viele Festivalveranstalter vor einigen Monaten noch mit physischen oder zumindest hybriden Events geplant haben, schwindet die Hoffnung auf reale Wiederbegegnung von Tag zu Tag. Das gilt auch für das weltgrößte Kreativfestival der Cannes Lions im Juni. Mathias Döpfner entschuldigte sich bei den "Bild"-Angestellten per Video-Livestream für die "unglücklich formulierte" Pressemitteilung zum Abschluss des Compliance-Verfahrens gegen Julian Reichelt. Das berichtet Medieninsider (Paid). Reichelt verlas ein 10-minütiges, schriftlich vorbereitetes Statement, in dem er unter anderem die Vermischung von Privatem und Beruflichem bedauerte. Ab Mai wird aus Volkswagen in den USA "Voltswagen" - das zumindest geht aus einer vermeintlich zu früh veröffentlichten Pressemitteilung hervor. Die Umbenennung soll das Bekenntnis des Autobauers zur E-Mobilität darstellen. Das dunkelblaue VW-Logo sollen künftig nur E-Modelle erhalten, für Benziner soll ein hellerer Farbton eingesetzt werden, schreibt unter anderem t3n. Im Netz wird derweil spekuliert, ob es sich um einen Aprilscherz handelt. Nach Willi Schalk hat es kein deutscher Manager im internationalen Agenturbusiness mehr so weit nach oben geschafft. Er gilt als einer der Gründerväter der US-Werbeholding Omnicom. In seinem neuen Buch "Und so geht es weiter - Herkunft und Zukunft der Werbebranche" wie auch im Interview mit HORIZONT erklärt Schalk, warum Werbeholdings für ihn "die Dinosaurier der Jetzt-Zeit" sind. Der Einsatz von Daten, die wachsende Bedeutung von Customer Experiences oder die Erschließung neuer Kanäle: Im modernen Marketing sind Unternehmen ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Mit der Studie "Marketing Skills 2025" hat die XU HORIZONT School of Digital Marketing and Social Media jetzt untersucht, welche Aufgaben die Marketer in den nächsten Jahren dringend angehen müssen. Der Trend zum Online-Shopping nimmt in der Pandemie weiter zu. Da ist es verständlich, dass Hypes wie Livestream-Shopping aufkommen, die möglichst viel vom Kundenerlebnis in der stationären Filialie ins Digitale verlagern. Welche E-Commerce-Trends es im Jahr 2021 außerdem noch gibt und welches Potenzial sie für die Zukunft versprechen, erklärt Björn Radde, Head of Digital Marketing bei T-Systems, in seinem Gastbeitrag.
Kommentare

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

    stats