HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
© Pixabay
Guten Morgen aus Frankfurt. Seit gestern Abend ist die Lockdown-Verlängerung bis mindestens zum 28. März beschlossene Sache. Gleichzeitig kündigten Bund und Länder mehrere Lockerungen an. So dürfen sich ab kommendem Montag wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, auch Buch-, Blumenläden und Gartenmärkte öffnen. Wem bei den vielen politischen Diskussionen dieser Tage mal wieder nach anderem Input zumute ist, dem sei der heutige Clubhouse-Talk von HORIZONT mit Experten zum Thema Markenloyalität ans Herz gelegt. Um 13 Uhr geht's los, wir freuen uns auf alle Zuhörer! Und hier kommen die Top-Branchennews am Donnerstagmorgen.

Pro Sieben Sat 1 hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz mit 4,05 Milliarden Euro fast stabil halten können, aber der Gewinn für die Aktionäre fiel um 35 Prozent auf 267 Millionen Euro. Nur die Datingportale der Parship-Meet-Gruppe konnten ihr Betriebsergebnis steigern. Die Gruppe soll nun fit für den Börsengang gemacht werden, sagt Vorstandssprecher Rainer Beaujean.


Dass Google künftig keine Third-Party-Cookies mehr im Chrome-Browser zulassen will, macht vielen Werbungtreibenden schon länger Sorgen. Nun kündigte der Platzhirsch der Onlinekonzerne an, generell auf das Tracking von Web Usern verzichten zu wollen. Kritik kommt unter anderem vom deutschen Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der die EU-Kommission zum Eingreifen gegen die Vormachtstellung von Google in Sachen Datensammlung auffordert. Nachdem Philip Missler im vergangenen Sommer die Verantwortung für Pinterest in der gesamten EMEA-Region übernommen hatte, brauchte die Plattform einen neuen Deutschlandchef. Der ist nun gefunden: Den Posten des Country Managers DACH übernimmt zum 1. Juni 2021 Nikos KotalakidisAußerdem präsentiert Pinterest neue Funktionen für Werbungtreibende. Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Wie viele Frauen haben sich an die Spitze von Unternehmen hochgearbeitet? Welche Firmen unternehmen etwas, um gleiche Chancen für alle auf dem Weg dorthin zu schaffen? Für Agenturen und werbungtreibende Unternehmen fällt die Bilanz gemischt aus: Die Führungsgremien von Agenturen sind noch immer überwiegend männlich (und weiß) besetzt, bei ihren Kunden sieht es besser, wenngleich nicht richtig gut aus. Mit Simon Hansen ist seit Januar ein neuer Executive Client Service Director bei DDB Tribal in Hamburg für den Kunden Deutsche Telekom an Bord. Der 40-Jährige kommt von Jung von Matt/Saga, wo er in ähnlicher Rolle für Marken wie Ergo und Share Now zuständig war. Er komplettiert am Hamburger Standort das nun dreiköpfige Telekom-Führungsteam. Resolution Media bekommt Zuwachs in der Chefetage. Mit Julian Klein hat ein neuer Managing Partner bei der Performance-Agentur aus dem Hause Omnicom Media Group Germany angeheuert. In dieser Funktion wird der 34-Jährige das neue Geschäftsfeld Total Video Performance verantworten. Unter diesem Dach sollen alle performance-orientierten Bewegtbildangebote der Gruppe gebündelt werden. Smart TVs sind auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr verfügten bereits neun von zehn verkauften Fernsehgeräten über einen Internetanschluss. Diese ermöglichen über vorinstallierte Apps einen einfachen Zugang zu Streamingdiensten wie Netflix, Amazon Prime Video & Co. Comscore hat nun untersucht, wie sich Smart TVs auf die Sehgewohnheiten auswirken. Die Sorge vor der dritten Welle, die Impfthematik und der Lockdown beschäftigen die Menschen in der Corona-Krise aktuell am meisten. Ist das ausgerechnet für Automarken die richtige Zeit, um mit einem neuen Corporate Design den Aufbruch in die Zukunft zu feiern? Jürgen Gietl von BrandTrust glaubt das nicht und erklärt in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online, warum Audi mit seinem neuen Markendesign das falsche Zeichen setzt.
Kommentare

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

    stats