HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Am heutigen Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern. Wem der Beginn des Verzichts auf Alkohol, Fleisch und Süßspeisen besonders gute Laune macht, der kann es halten wie die Amerikaner und heute an die Familie zuhause oder die Kollegen im Video-Meeting grundlos Nettigkeiten verteilen. Denn schließlich feiert man in den USA heute den "Tag der grundlosen Nettigkeiten". Wohl bekomm's! Hier kommen unsere Top-Branchennews am Mittwochmorgen.
Dass die Mediengruppe RTL an einem Rebranding arbeitet, ist bereits seit knapp zwei Jahren bekannt. Laut DWDL gibt es jetzt Ergebnisse: Demnach soll die erst 2018 eingeführte Streamingmarke TV Now im zweiten Halbjahr 2021 wieder verschwinden und zu RTL+ werden. Ziel der Überarbeitung der Markenarchitektur unter dem Namen "RTL United" sei es, die Kernmarke im internationalen Wettbewerb mit Netflix, Disney+ und Co zu stärken. Das im Saarland geplante Werbeverbot auf Aktionsware während des Lockdowns kommt. Das Gesetz sei am Dienstag im Rahmen der neuen Verordnung zur Bekämpfung der Covid-Pandemie beschlossen worden, teilt eine Sprecherin des saarländischen Wirtschaftsministeriums auf Nachfrage mitBei Zuwiderhandlungen droht Lebensmittelhändlern und Drogerien ein Bußgeld zwischen 1000 und 10.000 Euro. Der erneute Corona-Lockdown hat dem Werbemarkt den Start in das neue Jahr gründlich verhagelt. Laut Nielsen gingen die Brutto-Werbespendings im Januar um 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Procter & Gamble lässt sich die Werbelaune allerdings nicht vermiesen: Der FMCG-Riese startet mit einem fulminanten Plus in das Jahr 2021. Abschied vom Journalismus: Der frühere Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe ist künftig für die Deutsche Bank in der Lobbyarbeit tätig. Zum 1. März übernimmt er die neu geschaffene Position des Leiters für politische Angelegenheiten weltweit, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Wenn es um das Vertrauen der Bevölkerung in die gesellschaftlichen Institutionen geht, dann scheint auch ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland alles im grünen Bereich zu sein. Das suggerieren zumindest einige Ergebnisse des Edelman Trust Barometers 2021. Doch die Ergebnisse sind trügerisch. Denn in Wahrheit bewegen sich die deutschen Institutionen auf sehr dünnem Eis. Der Sportartikel-Riese Adidas trennt sich von seiner US-Tochter Reebok. Das Herzogenauracher Unternehmen hat beschlossen, einen formalen Prozess einzuleiten, "der auf die Veräußerung von Reebok abzielt", wie es in einer Mitteilung heißt. In Zukunft wolle sich Adidas darauf konzentrieren, die führende Position der Hauptmarke weltweit weiter zu stärken. Kommunikation kann nur erfolgreich sein, wenn sie verstanden wird. Die Einhaltung dieser Grundregel ist vor allem in Krisen wie der Corona-Pandemie entscheidend. Doch ausgerechnet die Bundesregierung gibt in Sachen verständliche Kommunikation in Richtung der Bürger eine jämmerliche Figur ab. Das zeigt eine Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart. Die Corona-Pandemie hat die Nutzung von Social Media weiter beflügelt. Auch der Run auf das Influencer Marketing hält an. Doch worauf müssen Marken und Marketing-Entscheider achten? Darüber hat sich Philip Papendieck Gedanken gemacht. In seinem Gastbeitrag stellt der CEO von Intermate die Top 10 Learnings aus dem Jahr 2020 vor.
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