HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Soziale Medien sind ein starker Hebel: Was wenige schreiben, kann sehr laut wahrgenommen werden, Stichwort Shitstorm. Die Sensibilität der Hörer und Leser ist groß, das Medium suggeriert Nähe, dabei ist Distanz angebracht. In dieser Hinsicht hat Bodo Ramelow die Lernkurve viele Politiker steil ansteigen lassen. Bei der New York Times wird gerade gezeigt, wie wichtig dem Blatt die Grenze zwischen Meinung und Bericht ist – auch bei privaten Äußerungen auf Twitter. Beides Themen unserer heutigen Branchennews am Morgen.
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1. Warum der Jobmarkt für Marketing-Fachleute gerade boomt (H+)

Lockdown und kein Ende. Seit November schon befinden sich Teile der  Wirtschaft in einer Art Zwangs-Winterschlaf. Optimale Bedingungen für einen Jobwechsel sehen anders aus, könnte man meinen. Doch der Jobmarkt zeigt sich erstaunlich resistent gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Eine Auswertung von StepStone zeigt, dass die Nachfrage nach Fachleuten zum Teil sogar steigt

2. Digitalplattformen schmieren beim Verbraucher-Vertrauen ab (H+)

Das vergangene Jahr war für die Positionierung vieler Marken der ultimative Härtetest. Die mittlerweile zwölfte Ausgabe des "Brand Experience + Trust Monitor" der Markenberatung Sasserath Munzinger Plus zeigt nun, welche Marken die Krise nutzen konnten und im Vertrauen der Deutschen gewachsen sind – und welche nicht.

3. Die Clubhouse-Debatte: Was darf aus Plaudereien veröffentlicht werden?

Spätestens seit WamS-Chefredakteur Johannes Boie darüber geschrieben hat, was Bodo Ramelow salopp in einem Clubhouse-Chat erzählte, ist die Social Media-App einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Und die Frage im Raum, wie öffentlich die Unterhaltungen dort eigentlich sind. Kress und FAZ kommen zu ähnlichen Schlüssen: Privat sind sie nicht. 

4. Diese Unternehmen verzeichneten 2020 die meisten Kunden-Kündigungen (H+)

Viele Arbeitnehmer müssen seit dem Ausbruch der Coronapandemie wegen Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit den Gürtel enger schnallen. Vor allem lang laufende Verträge zum Beispiel für Strom, Telefon oder Versicherungen bieten Einsparmöglichkeiten. Der Vertragsmanager Volders hat untersucht, welche Unternehmen 2020 die meisten Kündigungen erhielten. An der Spitze stehen gleich drei Telekommunikationsunternehmen

5. So verändert sich nach den Änderungen der WhatsApp-AGB das Messenger-Marketing (H+)

Der Aufschrei war groß: Facebook will Mitte Mai neue Nutzungsbedingungen für WhatsApp einführen – und hat mit der Ankündigung Millionen von Nutzern verprellt, die sich nun bei der Konkurrenz anmelden. Werden damit die Karten im Messenger Marketing neu gemischt? Matthias Mehner, Chief Marketing Officer des Dienstleisters Messenger People, erklärt, wie sich das Geschäft verändert

6. Internetfähige Fernsehgeräte sind weiter auf dem Vormarsch (H+)

Die Covid-19-Pandemie hat für Schwung im Geschäft mit TV-Geräten gesorgt: 2020 wurden laut aktueller Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung Gfk 20 Prozent mehr Smart-TVs verkauft als im Jahr zuvor. Die Nutzung von Mediatheken, Streamingdiensten wie Netflix & Co., aber auch von individuell aussteuerbaren Werbeformen (Addressable TV) ist in deutschen Wohnzimmern immer weiter verbreitet. 

7. Warum die deutsche Industrie endlich das Potenzial ihrer Marken erkennen muss (H+)

Das Geschäft mit Industriegütern läuft scheinbar von selbst. Investitionen ins Marketing werden oft als überflüssig betrachtet. Dass so viele Industrieunternehmen in Deutschland das Potenzial ihrer Marken nicht erkennen, ist aus Sicht von Andreas Ernst ein großes Problem. In seinem Gastbeitrag versucht der Beratungschef bei Jung von Matt Next Alster zu erklären, warum die Industrie noch an Märchen glaubt.

8. Dürfen Journalisten Gänsehaut haben - und das schreiben?

Die "New York Times" hat sich von der mehrfach ausgezeichneten Newsdesk-Mitarbeiterin Lauren Wolfe getrennt – angeblich, weil sie in einem Tweet bekannt hat, bei Bidens Ankunft in Washington "chills", also Gänsehaut gehabt zu haben. Das, so heißt es, habe gegen das Objektivitätsgebot der Zeitung verstoßen. Doch das ist nicht die ganze Geschichte, schreibt die Süddeutsche Zeitung.



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