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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Die Bekämpfung einer Pandemie ist zunächst eine organisatorische und dann eine kommunikative Herausforderung. In beiden Bereichen wird die Friktion immer deutlicher. Gut zu sehen ist das am Hin und Her in den Schulen. Jetzt hat Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel die Versäumnisse der Politik im Bildungswesen kritisiert: Man hätte die vergangenen Monate besser nutzen müssen, um auf digitalen Unterricht vorbereitet zu sein. Heute werden die Kultusminister beraten, wie es in den Schulen weiter geht. Hier kommen unsere Top-Branchennews am Dienstagmorgen.
Der Spiegel steht vor einem Umbau der Chefredaktion. Anlass oder Folge ist, dass Barbara Hans ihren Posten nach HORIZONT-Informationen verlassen soll – das Trio an der Spitze würde zum Duo. Unterdessen wird klar, dass und wie viel nun auch die Redaktion sparen muss. Derweil haben sich die Spiegel-Kaufleute und -Journalisten im Lesermarkt ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Die Coronakrise hat McDonald’s vor ganz neue kommunikative Herausforderungen gestellt. Im HORIZONT-Exklusivinterview spricht Marketingchefin Susan Schramm über veränderte Marktbedingungen, neue Chancen und erklärt, welche Trends und Themen der Konzern zusammen mit dem neuen Agenturpartner Scholz & Friends in den kommenden Monaten aufgreifen will. Mediaagenturwechsel bei der Baumarktkette Hagebau: Nach einem Pitch entscheidet sich das Unternehmen mit Stammsitz in Soltau für eine Zusammenarbeit mit der Interpublic-Tochter Initiative. Das Mandat umfasst die Betreuung in Deutschland und Österreich. Auf Agenturseite kümmert sich seit dem 1. Januar ein Team um Geschäftsführer Axel Wiehler im Management sowie Johannes Immenkemper auf operativer Ebene um Mediastrategie, -planung und -einkauf des neuen Kunden. Wie kann man auch in Zukunft datenschutzkonformes Targeting betreiben? Welche Alternativen zum Third-Party-Cookie werden wichtiger? Wie kommen Werbungtreibende am besten an First-Party-Daten? Diesen Fragen geht die „Privacy-First Targeting Studie 2020“ von Annalect nach. Sie belegt vor allem: Das Umdenken hat begonnen. Die Hamburger Morgenpost gehört seit Jahrzehnten zum Stadtbild Hamburgs. Die Boulevardzeitung liest man in Restaurants, Kneipen, am Kiosk und in Imbissen. Vor rund einem Jahr stand sie wegen schlechter Zahlen auf dem Spiel. Warum Neu-Verleger Arist von Harpe es nicht bereut, das Blatt übernommen zu haben. Nach den Zahlen des Marktforschers GfK gaben die Haushalte in Deutschland im Corona-Jahr 2020 im Durchschnitt gut 10 Prozent mehr Geld für Markenartikel aus als 2019. Die Eigenmarken des Handels konnten bei diesem rasanten Wachstum nicht ganz mithalten und verloren Marktanteile – zumindest in den meisten Kategorien. Home Office, Videokonferenzen, der endgültige Durchbruch des digitalen Arbeitens: Dass die Corona-Pandemie die Jobwelt auf den Kopf stellt, ist keine neue Erkenntnis. Doch wie wirken sich die Folgen der Krise auf die Wechselbereitschaft von Arbeitnehmern aus? Das hat Xing zusammen mit Forsa in einer repräsentativen Studie in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht. Kurz vor Weihnachten veröffentlichte Michael Schipper, Gründer und  Inhaber der Hamburger Agentur You, einen Gastbeitrag bei HORIZONT Online, in dem er den einzigartigen Wert persönlicher Begegnungen im Büro pries. PR-Profi Pia Sternberg von der Agentur Hypr ist mit Schippers Thesen überhaupt nicht einverstanden. HORIZONT veröffentlicht ihre Replik ebenfalls als Gastkommentar.
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