HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
© Pixabay
Guten Morgen aus Frankfurt. Twitter setzt seine harte Linie im Kampf gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien fort und löscht nach der dauerhaften Sperrung des Accounts von US-Präsident Donald Trump nun auch 70.000 Konten von Anhängern der "QAnon"-Bewegung. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die Kapitol-Krawalle in der vergangenen Woche. Unterdessen dreht Amazon der App Parler den Saft ab, die vielen Trump-Anhängern als Twitter-Alternative diente. Mehr dazu lesen Sie in unseren Top-Branchennews am Dienstagmorgen.
Seit vergangenem Herbst ist Dennis Lück, zuvor Kreativchef bei JvM/Limmat in der Schweiz, bei Raphael Brinkerts auf Sportmarketing und gesellschaftliche Themen spezialisierten Agentur an Bord. Monate später ist klar, dass Lück die Geschicke des Unternehmens gleichberechtigt mit Brinkert leiten wird: Die Agentur heißt ab Februar nicht BrinkertLück Creatives und eröffnet ein zweites Büro in Zürich. Was den Anteil von Frauen in Vorstand und Aufsichtsrat sowie deren Vergütung angeht, geht die Deutsche Telekom hierzulande mit gutem Beispiel voran: Der Bonner Telekommunikationskonzern steht an der Spitze des Gender Diversity Index, in dem die Boston Consulting Group alljährlich die 100 größten börsennotierten Konzerne in Deutschland auf Geschlechtervielfalt in den Führungsetagen untersucht. Kurz vor dem Startschuss für die "Dschungelshow" von RTL - dem Ersatz für das jährlich stattfindende "Dschungelcamp" - gibt es auch bei den Kandidaten eine Änderung: Nina Queer wird aus dem Cast gestrichen und durch Sam Dylan ersetzt. Grund für den Wechsel sind Äußerungen der Drag-Queen in einem Interview mit dem "Tagesspiegel", in dem sie sich selbst als "Hitler-Transe" bezeichnet hatte. Die bei vielen Anhängern von Donald Trump beliebte App Parler ist seit Montag nicht mehr nutzbar. Grund ist die Kündigung der Zusammenarbeit durch Amazon, über dessen Cloud-Server die Twitter-Alternative betrieben wurde. Parler will nun mit einer einstweiligen Verfügung gegen Amazon die Wiederaufnahme des Dienstes erreichen. Der Berliner Clan G2 ist so etwas wie das Bayern München des E-Sports. Und Gründer Carlos "Ocelote" Rodriguez gilt als einer der renommiertesten Vertreter der Szene. HORIZONT hat mit ihm gesprochen: über Corona, über Sponsoren und über die Zukunft von Gaming und E-Sports. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton hat nach der Sperrung der Online-Konten von US-Präsident Donald Trump eine Parallele zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA gezogen. So wie dieser Tag einen Paradigmenwechsel für die globale Sicherheit markiert habe, würden wir 20 Jahre später Zeuge eines Davor und Danach mit Blick auf die Rolle digitaler Plattformen in unseren Demokratien. Grafiken, Illustrationen, oder doch lieber menschliche Gesichter? Was Unternehmen auf ihren Social-Media-Werbemotiven abbilden, wird häufig noch nach Bauchgefühl entschieden. Eine besondere Studie aus englischsprachigen Märkten von Agorapulse, Anbieter einer Social Media Management Software, könnte eine datenbasierte Entscheidung ermöglichen. Wenn ein Unternehmen ein neues oder überarbeitetes Logo präsentiert, wird dieses von den Experten gerne aus Grafik- und Designsicht beurteilt. Natürlich sind Grafik, Design und Gefallen wichtig. Warum gerade bei der Überarbeitung eines Logos aus Markensicht noch zwei weitere Aspekte oder Fragen berücksichtigt werden sollten, erklärt Markenexperte Michael Brandtner am Beispiel des Burger-King-Redesigns.

Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats