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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt am Main! Ärgert Sie das Gendersternchen, finden Sie es unschön im Schriftbild und bekommen Sie Schnappatmung, wenn im Radio eine kleine Pause gemacht wird, wenn beispielsweise von Politiker*innen die Rede ist? Der Bayerische Rundfunk zeigt da klare Kante: Diversity-Beirat hin oder her – um vor allem die älteren Hörer*innen nicht zu verwirren, ist die "Gender-Lücke" nur bei Programmen für die junge Zielgruppe zulässig. Beim RBB hingegen darf das jeder Sprecher halten, wie er möchte. Das Thema nimmt langsam Fahrt auf. Hier kommen unsere Branchennews von heute Morgen.
Der Online-Modehändler Zalando muss ab der kommenden Hauptversammlung auf einen seiner drei Co-Chefs verzichten. Rubin Ritter beabsichtige aus persönlichen Gründen die Beendigung seiner Vorstandstätigkeit zur Hauptversammlung 2021, wie das Unternehmen am Sonntag in Berlin mitteilte. In Zeiten, in denen die konjunkturelle Entwicklung von der Wirksamkeit eilig entwickelter Impfstoffe abhängt, ist der Blick in die Glaskugel mit gewissen Risiken behaftet. Dennoch wagt mit Magna nun ein weiterer Big Player eine Prognose für 2021. Und siehe da: Während die OWM-Mitglieder überwiegend mit stagnierenden Budgets rechnen, sagt die IPG-Tochter ein kräftiges Plus bei den deutschen Werbeausgaben voraus. Lass das mal die Marken machen: In der Corona-Pandemie vertrauen die Verbraucher Unternehmen eher als der Politik. Das ist eines der überraschenden Ergebnisse des Edelman Trust Barometers. In der Sonderauswertung "Marken inmitten der Krise" geben 55 Prozent der weltweit Befragten an, dass Marken aktuell eher dazu beitragen können, soziale Probleme zu lösen als die Regierung. Wechsel an der Spitze von Toyota Deutschland: Marketing-Manager Andre Schmidt kehrt zurück übernimmt die Führung der deutschen Tochter des japanischen Autobauers. Der 50-Jährige war zuletzt General Manager Marketing bei Toyota Motor Nordamerika. Sein Vorgänger auf dem deutschen Chef-Posten Alain Uyttenhoven verläßt nach insgesamt 16 Jahren das Unternehmen. Der Belgier wird neue Projekte angehen. Im TV-Markt hat RTL Zwei zweifellos eine Sonderstellung: Der Sender ist unterhaltsam und laut, oft auch umstritten, und er hat wie kaum ein anderer einen festen Draht zur begehrten jungen Zielgruppe. Damit das so bleibt, versuchen Senderchef Andreas Bartl und El-Cartel-Media-Geschäftsführer Stephan Karrer mindestens genauso quirlig zu sein, wie sie im Gespräch mit HORIZONT unter Beweis stellen. Generell wird der Nachwuchs so sehr umgarnt wie noch nie – zum Teil mit großem Erfolg: McDonalds hat 3,9 Millionen Follower auf Instagram, Coca-Cola 106 Millionen Fans auf Facebook, Mercedes-Benz 1,6 Millionen TikTok-Abonnenten. Große Marken sind in sozialen Netzwerken wahre Fanmagnete. Die genannten Brands verstehen ihre Zielgruppen offenbar und lassen sich auf sie ein. Das heißt: Sie haben nur bedingt die Leader-Rolle inne. "Niemand kann behaupten, dass er 2020 wiederholen will", sagt Claudia Zayer im Video-Interview von HORIZONT und turi2.tv. Für die Außenwerbe-Chefin von Goldbach für den deutschen Markt hat der Jahresausklang dennoch einen versöhnlichen Ton: "Wir haben einen guten Endspurt, der zwar nicht alles wieder gut macht, aber einiges aufholt." Wie entwickelt sich Social Media in 2021? Die Experten Negin Khaladj und Stephan Naumann von OMD werfen einen datenbasierten Blick auf verschiedene Aspekte, Trends und Entwicklungen von Social-Media-Kommunikation und leiten in ihrem Gastbeitrag bei HORIZONT Online neun relevante Trends ab, die Werbungtreibende als auch Agenturen auf dem Schirm haben sollten.
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