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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Seit 50 Jahren lockt der "Tatort" die Deutschen am Sonntagabend vor ihre TV-Bildschirme. An diesem Sonntag gibt es anlässlich des Jubiläums den ersten Teil einer Doppelfolge, in der es um eine Familie in den Fängen der Mafia in Dortmund geht. Der zweite Teil mit den Münchner Ermittlern folgt am 6. Dezember - wenn das nicht nach dem passenden Programm für die ersten beiden Advents-Sonntage klingt. Wir wünschen Ihnen einen guten Einstieg ins Wochenende mit unseren Top-Branchennews am Freitagmorgen!
Der Digital Services Act, der Anfang Dezember vor der Kommission der Europäischen Union verhandelt wird, verheißt nichts Gutes für die Werbebranche: Von Seiten des EU-Parlaments wurde zur Einhegung der großen Digitalplattformen auch ein potenzielles Verbot von Targeting und Nutzerprofilen ins Spiel gebracht. Branchenverbände wehren sich vehement dagegen, mit den GAFAS hier in einen Topf geworfen zu werden. Talentierter Nachwuchs wird nach wie vor händeringend gesucht - das gilt nicht zuletzt für die Medien- und Kommunikationsbranche. Dass Medienhäuser und Agenturen im Kampf um die High Potentials oft den Kürzeren ziehen, könnte auch mit den lausigen Gehältern zusammenhängen. Eine Analyse von Stepstone zeigt, dass in anderen Branchen deutlich höhere Einstiegsgehälter gezahlt werden. Zum ersten Mal hat die Marktforschungsfirma Lünendonk eine Rangliste für Dienstleister im Bereich Digital Experience Services erstellt. Sie soll die Lücke zwischen dem eigenen Ranking für IT-Dienstleister und dem des BVDW für Internetagenturen schließen. Die Auswertung wird von der Beratungsfirma Accenture dominiert. Wenn es noch eines Nachweises bedurfte, weshalb sie bei Springer froh sind, das Börsenparkett verlassen zu haben, wurde er am Donnerstag geliefert: beim Aktionärstreffen, das Pandemie-bedingt das erste virtuelle seiner Art war. Dort fielen Beschlüsse, die die Weichen für die Zukunft des Berliner Medien- und Tech-Konzerns stellen. Am 1. Januar tritt Nina Etspüler den Posten der Head of Entertainment Development beim Produktions-Konglomerat von Fred Kogel und KKR, Leonine, an. Sie kommt von Red Arrow Studios und soll die Entwicklung neuer Sendungen mitgestalten sowie eine Produktions­marke zur Förderung weiblicher Talente aufbauen. Etspüler wird direkt an CEO Fred Kogel berichten, schreibt das Presseportal. Die Berliner Tochterfirma Now, die von zwei RTL-Managern geführt wird, entwickelt eine digitale Plattform für Bertelsmann. Laut Berliner Zeitung sollen dort neben allen Inhalten von TV Now und Audio Now auch Zeitschriften, Bücher und Musik des Großkonzerns einfließen. Der Starttermin ist noch nicht bekannt.


  70 Prozent der Marketingverantwortlichen werden 2021 in die Verbesserung des Marketingmanagements investieren. Und ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklungen sind die Erfahrungen aus dem Home Office. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Pulse-Umfrage von Brandmaker. Nachhaltiger Konsum ist mittlerweile mehr als nur ein Werbethema. Warum Marken aus strategischen Gründen an der Nachhaltigkeit ihrer Produkte interessiert sein müssen, diskutiert HORIZONT-Redakteur Santiago Campillo-Lundbeck heute um 14:30 Uhr im Video-Livestream mit Jan Pechmann.

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