HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
© Pixabay
Guten Morgen aus Frankfurt. Heute Nachmittag entscheiden Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer über die Corona-Maßnahmen im Dezember. Schon vor den Beratungen ist so gut wie sicher, dass die Kontaktbeschränkungen aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen bis kurz vor Weihnachten sogar noch verschärft werden, damit für die Feiertage Ausnahmeregelungen für größere Zusammenkünfte gelten können. Unklar ist dagegen noch, welche Regelungen für Silvester getroffen werden. Heute Abend wissen wir mehr. Bis dahin versorgen wir Sie wie gewohnt mit den wichtigsten Branchennews vom Mittwochmorgen.
Die Deutsche Bahn steht aufgrund der geringen Auslastung ihrer Züge in der Corona-Pandemie vor schwierigen Zeiten: Wie die FAZ berichtet, rechnet der Konzern 2020 mit einem Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro. Für die nächsten fünf Jahre kalkuliert die Bahn mit einem Minus von bis zu 11 Milliarden Euro. Die Bundesregierung will den Konzern mit 5 Milliarden Euro unterstützen - doch noch fehlt die Zustimmung der EU-Kommission. Für dieses Jahr zeichnet sich ein Anstieg der weltweiten Investitionen in Digitalwerbung um 3 Prozent gegenüber 2019 auf insgesamt 345,9 Milliarden US-Dollar ab. Das prognostiziert Buy Shares, eine britische Plattform für Börsennachrichten. Im kommenden Jahr soll sich der positive Trend noch verstärken, besonders für Werbung in Web-Suchmaschinen. Die Situation bei der in wirtschaftliche Schieflage geratenen Agentur Vertikom ist noch wesentlich schlimmer als bislang bekannt. Die Gruppe hat den Geschäftsbetrieb bereits eingestellt. Eine Aussicht auf Fortführung besteht nach Angaben eines Sprechers des vorläufigen Insolvenzverwalters nicht. Damit stehen rund 240 Mitarbeiter auf der Straße. Youtube ist nicht nur ein Videoportal, sondern zugleich eine der meistgenutzten Plattformen für Audio-Inhalte mit enormen Reichweiten. Der Spezialmittler AudioCC hilft Werbekunden dabei, dieses Reichweitenpotenzial zu nutzen und Audiowerbung bei der Google-Tochter zu platzieren. Nachhaltigkeit wird in Deutschland von vielen Unternehmen immer noch vor allem als Werbethema gesehen. Das ist für Jan Pechmann viel zu kurz gegriffen. Der Diffferent-Geschäftsführer warnt: Wer künftig nicht im Wettbewerb abgehängt werden wolle, müsse jetzt schon sein Sortiment auf nachhaltige Alternativen umstellen. Dabei sei die eigentliche Kunst, im Marketing unterschiedliche Strategien für die einzelnen Zielgruppen zu finden. Im Onlinehandel halten immer mehr KI-Tools Einzug, wie eine Untersuchung des Technologie-Anbieters Fact-Finder ergibt. Shopbetreiber erkennen demnach durchaus den Nutzern von Künstlicher Intelligenz für ihr Geschäft. Dennoch stehen viele Experten den technologischen Möglichkeiten von KI skeptisch gegenüber. Im Zuge des zweiten Lockdowns ändern gerade Millionen Verbraucher erneut ihr Einkaufsverhalten: Raus aus der Fußgängerzone, rein ins Netz. Doch mit zunehmender Digital-Erfahrung werden die Kunden wählerischer. Wer jetzt seine Kunden bindet, kann die Online-Umsätze nachhaltig beflügeln. Laura Schwarz von Airship, hat fünf Tipps, wie man die Kunden in der Corona-Krise erreicht. Für Young Professionals sind bei der Wahl des Arbeitgebers aktuell mehr denn je die Arbeitsplatzsicherheit und die persönliche Flexibilität entscheidend. Durch die Corona-Krise werden etablierte deutsche Wirtschaftsunternehmen nun umso attraktiver für junge Arbeitnehmer, doch vor allem bestimmte Werte in der Firmenkultur sind jetzt gefragt.
Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats