HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Heute ist Freitag, der 13.! Klar, das ist ein vermeintlicher Unglückstag. Aber wir sind ja nicht abergläubisch und gehen den letzten Arbeitstag in dieser Woche daher wie immer gut gelaunt und mit reichlich Elan an! Starten auch Sie gut in den hoffentlich unglücksfreien Tag - mit unseren Top-News vor 9!
Gestern Abend wurde der Effie Grand Prix verliehen, der in diesem Jahr zugleich ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung ist. Na, schon erraten? So viel vorab: in der Kampagne geht es um Pferdeschwänze und Geld. Der Entertainment-Gigant Disney ächzt weiter unter der Pandemie, die Themenparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten lahmlegt. Allerdings liefen die Geschäfte zuletzt nicht ganz so schlecht wie befürchtet. Ein Lichtblick sind vor allem die boomenden Streaming-Services. Gestern lief die Frist ab, die das US-Handelsministerium dem TikTok-Eigentümer Bytedance ursprünglich gesetzt hatte, um seine Anteile an der Video-App abzugeben. Nun zog das Ministerium seine Forderung vorerst zurück und verschafft TikTok damit mehr Zeit, über die laufenden Gerichtsverfahren doch noch sein Bestehen in den USA zu sichern. Andreas Arntzen, Geschäftsführer des Wort & Bild Verlags (Apotheken Umschau), erklärt im Interview mit HORIZONT, warum die Kooperation zwischen Google und dem Gesundheitsministerium die Grundsätze der Pressefreiheit berührt und er in dem Angebot eine Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger sieht. Deutschland wird nicht nur für seine Autos und Maschinen bewundert, sondern auch für sein stabiles Gesundheitssystem und die jahrelange Kontinuität in der politischen Führung. Das schlägt sich auch im Nationen-Ranking von Brand Finance nieder, aus dem Deutschland als stärkste Nationenmarke hervorgeht. Nach knapp zwei Wochen im Lockdown light lautet die erste Zwischenbilanz: Die Deutschen sind verunsichert und spekulieren immer öfter darüber, ob die aktuellen Beschränkungen länger als geplant andauern könnten. Die Konsumbereitschaft ist insgesamt eher verhalten und beschränkt sich aufs Online-Shopping. Zwar haben viele Social-Media-Stars schnell verstanden, wie sie in der Corona-Krise mit ihren Fans kommunizieren müssen, doch im Frühjahr und Sommer blieben herbe Umsatzeinbußen nicht aus. Für die Vorweihnachtszeit und das kommende Jahr geben sich die Influencer laut einer Umfrage des Dienstleisters Eqolot jetzt aber optimistisch. Seit September wirbt Michelin massiv in allen Kanälen und will mit dem Motto "Motion for Life" zum Zugpferd der eigenen Branche werden. Im HORIZONT-Interview zieht Kommunikationschef Florian Flaig eine erste Bilanz und verrät, warum die Marke mitten in der Pandemie so stark die Markenwerbung für sich entdeckt.
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