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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Stefan Piel, © Stefan Piel
Guten Morgen aus Frankfurt am Main! Die Corona-Neuinfektionen steigen in Deutschland auf ein Allzeit-Hoch, bei den Brexit-Verhandlungen läuft es immer stärker auf ein No-Deal zu und in den USA hat der Präsidentschaftswahlkampf mit parallel auf ABC und NBC ausgestrahlten Fragestunden ein neues, bizarres Kapitel geschrieben. Unterdessen hat der Wasserverband Strausberg-Erkner Elon Musk den Hahn zugedreht – seit Wochen werden die Rechnungen nicht bezahlt, jetzt ruhen die Arbeiten auf der Tesla-Baustelle in Grünheide. Und hier die Branchennews von heute Morgen.
Dass der Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft eine Prognose zum Werbemarkt abgibt, hat Tradition. Doch in diesem Jahr hat der ZAW erstmals auch eine Mission: Er will Warner gegen die immer größere Marktmacht der GAFA-Plattformen sein. Gerade in der Corona-Krise habe sich gezeigt, dass Google, Amazon, Facebook und Apple zunehmend den Gesamtmarkt dominieren – mit entsprechend negativen Folgen für den freien Wettbewerb. Das Bundesjustizministerium will das Urheberrecht an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes in der Europäischen Union anpassen, es soll die größte Reform in diesem Bereich seit zwei Jahrzehnten werden. Verbände aus der Medien-, Kultur- und Filmbranche kritisieren diesen Reformentwurf des Bundes: Die Rechte von Urhebern auf Internetplattformen werden nicht ausreichend geschützt. Gerade hat Audi mit "Future is an Attitude" die kommunikative Leitidee für die kommenden Monate präsentiert. Es ist die erste große Arbeit von Henrik Wenders, der seit April als Markenchef für Audi global verantwortlich ist. Grund genug für ein Gespräch über Leidenschaft, Marken-DNA und ob Brand-Building nur noch in Social Media funktioniert. Wie viele Unternehmen hatte auch Ridesharing-Anbieter Moia große Pläne für 2020. Im März startete die Imagekampagne. Dann kam Corona. In #Volkerfragt erzählt Moia-CMO Justina Rokita, wie die VW-Tochter den Shutdown überlebte – und warum sie für 2021 so optimistisch istÜber die umfeldkonforme und gewinnbringende Nutzung von TikTok herrscht nach wie vor viel Verunsicherung. Bei den Digital Marketing Days sprach mit Lukas Heining ein junger Experte über Best Cases und gängige Fehler von Marken auf der AppMarken müssen Bekanntheit aufbauen, Produkte verkaufen, langfristig relevant bleiben und am besten auch noch nachhaltig Haltung zeigen. Aber müssen sie auch zum Wohlbefinden der Verbraucher beitragen? Eine neue Studie von Ogilvy sagt: Ja, denn offenbar gibt es einen großen Unterschied zwischen Verbrauchererwartung und Markenangebot. Die gute Nachricht ist: Die Wellness-Lücke lässt sich schließenDie Frankfurter Buchmesse hat ihre weitgehende Verlegung ins Internet nach dem ersten Messetag positiv bewertet. Die Teilnehmerzahlen der im Internet ausgerichteten Fachkonferenzen lagen den Angaben zufolge teilweise weit über denen, die in der Vergangenheit bei vergleichbaren Tagungen vor Ort erreicht wurden. Zahlreiche Autoren, Politiker, Sportler und Kulturschaffende stellten auf den Online-Plattformen ihre Bücher vorMit der Digitalisierung erlebt das Customer Experience Management (CXM) einen neuen Hype. Mit Corona erhält Purpose noch einen weiteren Schub. Doch die Psychologin Ines Imdahl geht mit dem Hype um Purpose und Customer Experience hart ins Gericht. Beides müsse den Sinn der Menschlichkeit in der heutigen Zeit treffen, und das nicht nur mit Blick auf die Konsumenten. Sie ist überzeugt: Echter Purpose schafft positive Customer Experience.
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