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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt am Main! Disziplin und Digitalisierung können bei der Bewältigung der Corona-Pandemie helfen. Zu ersterem läuft gerade eine Real-Satire im Weißen Haus. Aber auch die digitalen Instrumente wollen richtig angewandt werden: Im Vereinigten Königreich gibt es jetzt einen Excel-Skandal: Rund 16.000 positive Testergebnisse wurden nicht weiter geleitet, weil Dateien "ihre maximale Dateigröße überschritten und dann nicht in das zentrale System geladen werden konnten". Tja - was soll man dazu sagen? Hier kommen unsere Branchennews von heute Morgen.
Mit dem Ende des Corona-Jahres 2020 rückt auch eine entscheidende Frage näher: Wie wird die Marketing-Landschaft 2021 aussehen? Die Marketer stehen vor der konkreten Herausforderung, das Unplanbare zu planen. Eine exklusive Umfrage von HORIZONT unter großen Werbungtreibenden zeigt schon jetzt, dass sich Marketing und Mediaplanung durch Corona verändern werden - gerade was die Digitalisierung betrifft. Wenn es um Werbewirkung und das Hinterfragen scheinbarer Gewissheiten geht, ist es keine schlechte Idee, sich mit Christian Meinken zu unterhalten. Im Interview mit HORIZONT Online adressiert der Chef der Mediaagentur Pilot unter anderem ein Problem, das tatsächlich dringend angegangen werden sollte: Wie kommt man zu einer datengetriebenen Mediaplanung, "ohne vor lauter Mikro-Optimierungen das große Ganze aus dem Blick zu verlieren"? Gerne redet die Marketing- und Agenturszene von einem heißen Herbst, bei dem gepitcht, gedealt und geplant wird. Doch 2020 ist, wie wir wissen, vieles anders als in den Jahren zuvor. In #Volkerfragt diskutiert HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz mit Uta Schwaner, Deutschland-Chefin des PR-Networks Golin, wie man in Zeiten großer Unsicherheit einen kühlen Kopf bewahrt – und worauf sich Agenturen möglicherweise einstellen müssen. Mobile Games spielen im E-Sports wirtschaftlich eine große Rolle. Bis 2025 wird gut ein Drittel aller weltweiten E-Sports-Umsätze mit Spielen erzielt, die nur über Smartphone oder Tablet konsumiert werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Agentur OMG Fuse und Statista in dem Marktausblick "The Evolution of Mobile Esports". Hohe Zuwachsraten in den Bereichen Mobile Web Display und Mobile App Display lassen im direkten Jahresvergleich auf dem deutschen Markt die durchschnittliche Sichtbarkeit von Werbeformaten deutlich ansteigen. Bei der Ausspielung von alkoholbezogenen Werbeinhalten in Deutschland nimmt das Risiko für Marken im gleichen Umfeld weiter ab. Diese Entwicklung gilt auch für anderen Content. "Man muss bis zur Ebbe warten, um zu sehen, wer nackt badet." Für Jan Pechmann, Chef der Strategie-Beratung Diffferent und Keynote-Speaker bei Best 4 Campus am kommenden Donnerstag, ist die Krise die Nagelprobe für Anspruch und Wirklichkeit im Purpose-Marketing. Die chinesischen Apps WeChat und TikTok sind mittlerweile weltweit bekannt. Doch gibt es in der Volksrepublik weit mehr Plattformen, die auch für deutsche Unternehmen Marketingpotenzial bieten. China-Experte Sven Spöde von der Kölner PR-Agentur Oliver Schrott Kommunikation stellt in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online fünf Dienste vor, die Entscheider im Blick behalten sollten. Microsoft hat im Rahmen eines Rebrandings seine Suchmaschine Bing in Microsoft Bing umbenannt. Wie The Verge schreibt, hat Microsoft darum kein großes Aufhebens gemacht und die Änderung in einem Blogeintrag verkündet. Das Rebranding bedeute, dass Bing nun sein eigenes aktualisiertes Logo und ein Microsoft-Bing-Logo auf der Homepage der Suchmaschine verwendet. Wie war das damals: Raider heißt jetzt Twix ...
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