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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Die US-Demokraten schalten im Wahlkampf einen Gang höher und mobilisieren ihre Kräfte. Zum Auftakt des Parteitags der Demokraten gab die ehemalige First Lady der USA, Michelle Obama, Trump-Herausforderer Joe Biden Schützenhilfe und nannte ihn einen "zutiefst anständigen Mann". Über Donald Trump sagte Obama wenig überraschend, er sei "der falsche Präsident für unser Land." Auch sonst ist seit gestern Abend einiges passiert. Hier kommen unsere Top-Branchennews am Dienstagmorgen.
Die chinesische Kurzvideo-Plattform TikTok startet mit tiktokus.info eine PR-Website, um dort nach eigenen Angaben "Fehlinformationen" durch die Trump-Regierung kommunikativ zu begegnen und falsche Eindrücke in den Medien geradezurücken. Auch der zusätzliche Twitter-Kanal @tiktok_comms hat zum Ziel, sich gegen das Verbot von Präsident Trump angestrebte Verbot von TikTok in den USA zu wehren. Die Auseinandersetzung zwischen den "Fortnite"-Machern und Apple geht inzwischen weit über das populäre Online-Spiel hinaus und könnte die Gewichte in der Spielebranche verschieben. In den Konflikt hineingezogen wurde nun auch die Grafik-Technologie der Entwicklerfirma Epic Games, die von diversen anderen Apps genutzt wird. Der Deutsche Presserat hat die Praxis des Bundesverfassungsgerichts kritisiert, Mitglieder der Justizpressekonferenz (JPK) früher als andere Journalisten über Entscheidungen und Urteile zu informieren und dadurch zu priviligieren. Dieses Vorgehen müsse sich ändern, wie der Presserat nun in einem Brief an den Präsidenten des Karlsruher Gerichts fordert. Das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und möglichst erfüllend zu gestalten, ist allen drei jungen Frauen ein Anliegen, die im Juli bei Instagram besonders gut performt haben. Die Themen der "3 Influencer to watch", die HORIZONT Online und das Technologie-Unternehmen Influencer DB monatlich ermitteln und vorstellen, reichen dieses Mal von Musik über Reisen und Selbstfindung bis hin zu gesunder Ernährung. Nach der Übertragung einer Demonstration der Initiative "Querdenken 711" gegen die Corona-Auflagen hat der Regionalsender L-TV aus Winnenden bei Stuttgart Ärger mit der Landesanstalt für Kommunikation (LFK). Es sei ein Verfahren wegen der Verdachts der politischen Werbung eingeleitet worden, weil für die Ausstrahlung Sendezeit im Rundfunk eingekauft worden sei, sagte eine LFK-Sprecherin am Montag in Stuttgart. Die Rückbesinnung auf das eigene Zuhause und das nähere Umfeld durch die Corona-Pandemie wird wahrscheinlich längerfristig sein und ein "Jahrzehnt des Zuhauses" einläuten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Accenture hervor. Die Unternehmensberatung empfiehlt Unternehmen daher, sich auf diese Bedürfnisse einzustellen. Der Werbekundenverband OWM hat es im HORIZONT-Sommerinterview vermieden, in der Debatte um den Facebook-Werbeboykott klar Stellung zu beziehen. Das ist schade, findet Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von Mediascale. Der Verband habe damit die Chance verpasst, eine wirklich klare Haltung für verantwortliche und nachhaltige Mediaplanung einzunehmen. Nach der Sommerpause werden die Karten neu gemischt. Für Marken-Verantwortliche geht es dann darum: Wie ist die Stimmung und was wollen die Kunden jetzt? Wie müssen die verschiedenen Konsumententypen abgeholt werden? Was bedeutet das für die Kommunikation und Positionierung von Marken? Antworten gibt es beim Digital Talk vom HORIZONT-Schwestertitel planung & analyse am 20. August.
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