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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Es ist eine unendliche Geschichte – die größten Unternehmen der Welt nutzen 1000 meist ganz legale Tricks, um ihre Steuerzahlungen klein zu halten. Ihnen spielt in die Hände, dass sich Länder immer wieder bei den Steuerkonditionen unterbieten. Natürlich lohnt es sich, genau hinzuschauen. Die EU-Kommission hat das getan und fordert von Apple Nachzahlungen in Höhe 13 Milliarden Euro. Heute entscheidet das EU-Gericht in Luxemburg in erster Instanz, ob die Forderung berechtigt ist.
Trotz Corona und Werbeboykott: Facebook wird 2020 beim Werbeumsatz schwarze Zahlen schreiben. "Stop Hate for Profit" schade eher der Reputation von Facebook, aber weniger dem Geschäft, prognostiziert das US-Marktforschungsunternehmen Emarketer. Bei der Social-Media-Konkurrenz sieht es derweil durchwachsen aus.
Duett statt Quartett: FAZ und Süddeutsche Zeitung wollen ihre Vermarktung zusammenlegen. Viel bemerkenswerter als das ist, dass es nur diese beiden Titel sind - denn ursprünglich war eine viel größere Allianz geplant, mit Zeit und Handelsblatt. Doch die vier Häuser fanden wieder nicht zusammen. Dahinter steckt eine Posse mit Sticheleien und Stimmungsumschwüngen auf beiden Seiten – und mit offenem Ende. Tesla hat einem Gerichtsurteil zufolge den Mund bei der Werbung für seine Autos zu voll genommen. Das Landgericht München verbot dem kalifornischen Unternehmen am Dienstag, mit dem Begriff "Autopilot" für seine Fahrzeuge zu werben. Auch einige weitere Werbeaussagen im Zusammenhang mit autonomem Fahren untersagte die Kammer dem derzeit wertvollsten Autohersteller der Welt.
Googles Cloud soll sicherer, privater und billiger werden. Mit Schlüsselprodukten wie "Confidential Computing" soll der Angriff auf Amazon und Microsoft doch noch gelingen. In einem beispiellosen, mehrwöchigen Online-Marathon will Google-Chef Sundar Pichai Kunden und Partner überzeugen. Nachdem sich Mercedes-Benz im Mai zurück an die Spitze des Storyclash-Rankings der performancestärksten deutschen Social-Media-Marken gekämpft hat, verteidigt der Autobauer den Platz an der Sonne auch im Juni vor Netflix und Audi. Neu in den Top 5 ist Ikea, dem ein Interaktionszuwachs von 8 Prozent reicht, um von Platz sechs auf fünf vorzurücken. Volkswagen dagegen stürzt ab und rutscht aus den Top 10. Kinetic experimentiert weiter mit den Möglichkeiten programmatischer Außenwerbung. Neuestes Angebot: Über eine zentrale Plattform verknüpft die Agentur aus dem Group-M-Netzwerk Digital-Out-of-Home-Kampagnen erstmals mit Audio-Werbung auf Streaming-Diensten. Das Versprechen an Kunden: mehr Kanäle, mehr Aktivierung - und  mehr Wirkung. Emotionen gelten als Treibstoff für Marken. Lovebrands sind in aller Munde. Doch auf welche Gefühle kommt es wirklich an, und wie löst man sie aus? Frank Müller, Geschäftsführer bei der Kreativagentur Liebchen+Liebchen, beschäftigt sich intensiv mit der emotionalen Überzeugungskraft von Marken. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online verrät er, worauf Marken-Verantwortliche achten sollten. Corona hat auch die PR-Branche umgekrempelt. Im "New Normal" wandeln sich die Kanäle und Tools, mit denen PR-Profis arbeiten – was mehr Vielfalt und neue Möglichkeiten mit sich bringt. Thomas Georg von der Kölner PR-Agentur Oliver Schrott Kommunikation listet seine aktuellen Top 5 PR-Tools auf, mit denen PR-Abteilungen fit für die Gegenwart und die nahe Zukunft werden.
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