HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Diesen Sommer können Tatort-Aficionados an elf Sonntagen aus einer Liste von 50 alten Episoden der letzten 20 Jahre ihren Wunsch-"Tatort" wählen. Schimanski war nicht dabei und die Aufregung groß. Die Schimmi-Fans dürfen sich beruhigen: "Ruhrort" mit Götz George ist als Höhepunkt des Tatort-Festivals am 4. September zu sehen. Das Ergebnis des ersten Vortings wird heute bekannt gegeben, der ausgewählte Streifen läuft dann wie gewohnt am Sonntag. Wir wünschen ein schönes Wochenende! Und hier unsere Branchennews vor 9.

Erst vor etwas mehr als zwei Monaten hat Tobias Jung sein erstes großes Interview als Chef der deutschen TBWA-Gruppe gegeben. Weitere Gespräche dieser Art werden erst mal nicht hinzukommen. Denn wie die Omnicom-Tochter gestern mitteilte, trennen sich zum 30. Juni die Wege des Networks und des Managers. Die Gruppe will sich eine neue Struktur ohne übergeordnetes Management geben, die flacher, direkter und spezialisierter sein soll. Die Corona-Krise hat Deutschlands letzter großer Warenhauskette schwer zugesetzt. Harte Einschnitte sollen nun ihr Überleben sichern. Es ist eine Hiobsbotschaft nicht nur für Tausende Mitarbeiter von Galeria Karstadt Kaufhof, sondern auch für viele deutsche Innenstädte: Der letzte große deutsche Warenhauskonzern wird 62 seiner 172 Filialen schließen.
Das große Finale der One Show verlief noch einmal sehr erfreulich für die deutschen Teilnehmer. Zu der bisherigen Rekordausbeute von 45 Edelmetall-Pencils kommen noch vier Best-of-Discipline-Awards hinzu, was einem Grand Prix bei den Cannes Lions entspricht. Hier lesen Sie, wer wofür ausgezeichnet wurde. Quo vadis Markenkommunikation? In der Corona-Krise wurden Budgets gekappt und Kampagnen gestoppt. Nun ist Deutschland im Restart-Modus. Für Werbungtreibende und Markenartikler heißt das: "Sie müssen Wege finden, mit bestehenden Budgets wieder mehr Durchschlagskraft für ihre Marken zu entwickeln", sagt Markenspezialist und Berater Christian Bachem in #Volkerfragt. Es ist kein leichtes Jahr für Jörg Hitpass. Statt den wichtigen Start der E-Mobilität bei Volkswagen kommunikativ zu begleiten, muss er den Markteinbruch abfedern und das Geschäft wieder in Gang bringen. Die Querelen im Konzernvorstand und der PR-Gau mit der "Petit Colon"-Werbung sind da nicht förderlich. Im HORIZONT-Interview unterstreicht Hitpass, dass er die Marke gut für die kommenden Herausforderungen gerüstet sieht. Die Rassismus-Debatte kommt allmählich auch in den Unternehmen an. Die Marken Uncle Ben's Reis und Aunt Jemima stehen wie berichtet auf dem Prüfstand, weil sie sich rassistischer Stereotype bedienen. Christine Lischka, Chefin von Serviceplan Design, beschäftigt sich in ihrer Talking-Heads-Kolumne mit der Frage, ob das tatsächlich erst jetzt aufgefallen ist – und was das alles für die Purpose-Debatte bedeutet. Twitter hat erneut einen Tweet von US-Präsident Donald Trump mit einem Warnhinweis versehen. Zuvor hatte Facebook bereits Anzeigen von US-Präsident Donald Trump von der Plattform genommen, weil darin prominent ein Symbol verwendet wurde, das einst auch von den Nationalsozialisten in Konzentrationslagern eingesetzt worden war. Die Coronakrise hat auch im Influencer Marketing deutliche Spuren hinterlassen. Laut dem State of Influencer Marketing Report von Socialbakers ist die Zahl der Marken, die auf Instagram mit Influencern zusammenarbeiten, während der Pandemie stark zurückgegangen. Auch die Effizienz der Maßnahmen ist rückläufig. Viele Marken setzen aus Kostengründen zudem stärker auf Influencer mit weniger Followern.
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