HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Die Reisewarnungen für die meisten EU-Länder sind gefallen, das ist die gute Nachricht des heutigen Morgens. Sprich: Es ist in diesem Sommer trotz Corona-Krise möglich, ins Ausland zu verreisen. Was bei Reiseplanungen zu beachten ist, hat Die Zeit zusammengestellt. Sechs Monate hat uns Corona nunmehr beschäftigt, Aerosole, Superspreader, Lockdown sind normaler Teil unseres Sprachgebrauchs geworden, langsam lernen wir Sars CoV-2 kennen. Doch die Corona-Gefahr ist längst nicht vorbei. Prävention bleibt unverändert geboten. Darum geht es unter anderem in unseren Branchennews vor 9.
Die Coronakrise wird sich noch drastischer auf die Werbeumsätze der klassischen Medien auswirken, als dies bei der Finanzkrise 2008 der Fall war, prognostiziert die Mediaeinkaufsgesellschaft Magna Global aus dem Hause IPG: Sie rechnet mit zum Teil deutlich zweistelligen Verlusten. Immerhin: Für nächstes Jahr stimmt der aktuelle Adspend-Forecast etwas optimistischer und verheißt für einige Mediengattungen sogar historische Dimensionen. Fernsehen im Corona-Jahr 2020: Die Zuschauerzahlen der TV-Sender gehen steil nach oben, die Werbeerlöse meist steil nach unten. Dennoch sagt RTL-Vermarktungschef Matthias Dang: "Wir werden das Geschäft nicht mit Dumpingpreisen ankurbeln." Die RTL-Strategie für New Business verrät Dang in #Volkerfragt. Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird am Dienstag vorgestellt und zur Benutzung freigeschaltet. Mit der App sollen die Corona-Infektionsketten besser erkannt werden. Die Nutzung ist freiwillig. Zum Herunterladen dürfte die App nach dpa-Informationen bereits am Montagabend in den Stores von Google und Apple bereitstehen. Hier haben wir für Sie zusammengestellt, was die App leistet und wie sie funktioniert. "Fehlende interkulturelle Sensibilität", "prozessuale Fehler". Der rassistische "Petin Colon"-Spot von VW offenbarte das kommunikative Systemversagen eines globalen Unternehmens. Und es zeigte wieder einmal: Social-Media-Kommunikation lässt sich nicht so einfach planen wie eine TV-Kampagne in der Zeit vor Facebook, Youtube und Instagram. Die Protestbewegung "Black Lives Matter" hat sich zum weltweiten Phänomen entwickelt. Das ist ein überfälliges Warnsignal für deutscher Marketer und Werber, über den eigenen Rassismus nachzudenken. Bloß weil es sich hier um einen US-Skandal handelt, heißt das nicht, dass es nicht auch in Deutschland rassistische Strukturen gäbe. Und die können für Marken in ihrer Kommunikation schnell zum Problem werden. Seit Beginn der Präsidentschaft Donald Trumps verfasst Susan Glasser für den New Yorker die Kolumne „Letter from Trumps Washington“. HORIZONT-Redakteur Sebastian Moll hat mit Glasser über die Arbeit von Journalisten seit dem Amtsantritt von Donald Trump, Qualitätsjournalismus in den USA und die Demokratie in dem krisengeschüttelten Land gesprochen. Laut Facebook werden weltweit eine Milliarde „Stories“ über das eigene Portal sowie über Messenger, Instagram und WhatsApp ausgetauscht. Auch Marken und Unternehmen haben das Format längst für sich entdeckt. Zur Wirksamkeit gibt es jetzt eine Eigenstudie von Facebook, die Thorsten Müller-Klockmann, Marktforscher bei Facebook, vorstellt. Henrik Roth ist Co-Gründer und Geschäftsführer des Accessoire-Labels BeWooden. Zum 1. Juli steigt er bei dem deutsch-tschechischen Unternehmen aus. Dies nimmt er zum Anlass, um auf die vergangenen Wochen zurückzublicken. Trotz aller Sorgen und berechtigten Zukunftsängste: Roth ist davon überzeugt, dass man auch in der Corona-Krise den Mut nicht verlieren sollte – und appelliert an Gründungswillige, sich nicht von ihrem Vorhaben abschrecken zu lassen.
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