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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Er gilt vielen als Erfinder des Rock'n'Roll: Am Wochenende ist Richard Wayne Penniman, der als Little Richard in den 1950er Jahren zum Weltstar wurde und Legenden wie Elvis Presley, Bob Dylan, Mick Jagger und Elton John beeinflusste, im Alter von 87 Jahren gestorben. Für Michelle Obama legte der Musiker "mit seinem Überschwang, seiner Kreativität und seiner Weigerung, etwas anderes als er selbst zu sein den Grundstein für Generationen von Künstlern". Dem kann man nur zustimmen. Hier kommen mit einem beherzten "A wop bop a loo lop a lop bam boo" zu Little Richards Ehren die Top-News zum Start in die Woche.
Der Bund plant in der Corona-Krise Stützungsmaßnahmen in Milliardenhöhe für die Deutsche Bahn. Das berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf ein Konzept, das die Bahn mit Finanzministerium und Verkehrsministerium ausgearbeitet habe. Geplant sei eine Eigenkapitalerhöhung und eine Erhöhung der Verschuldungsgrenze. Im Gegenzug soll die Bahn massiv Personal einsparen.
Hat das Digitalmarketing die Talsohle schon durchschritten? Ist vielleicht sogar der Gesamtschaden durch die Krise geringer als befürchtet? Nach den zwei ersten schwierigen Monaten der Corona-Pandemie und ihren Folgen sehen Mediaexperten im Mai leichte Anzeichen für eine Erholung der Onlinewerbung. Auftrieb können vor allem weitere Lockdown-Lockerungen bringen. Der Deutsche Journalisten-Verband NRW hat die Attacke eines Rechtsextremisten auf zwei WDR-Journalisten in der Dortmunder Innenstadt verurteilt. In einer Stellungnahme fordert der Verband die Sicherheitsbehörden auf, Journalisten künftig besser zu schützen. "Gerade weil sich Angriffe wie diese in den vergangenen Tagen häufen, müssen sie mit größtmöglichem Fahndungsdruck geahndet werden", so der DJV-Landesvorsitzende Frank Stach.
Als ehemaliger Kreativchef von Jung von Matt/Spree kann Till Eckel sehr gut beurteilen, was die Corona-Pandemie auf lange Sicht mit der Branche machen wird. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt er, wie die Krise notwendige Transformationsprozesse beschleunigt - und warum das nicht das Ende der Kreativität, sondern vielmehr ihre Befreiung bedeutet. Streit anstatt Einheit auf der letzten Meile: In der Diskussion um die Subventionierung der Zustellung gedruckter Presseprodukte könnte es jetzt zum offenen Tauziehen der Gattungen kommen. So hinterfragen die Vertriebschefs von Spiegel und Bauer eine Gleichberechtigung der Anzeigenblätter in dieser Frage. Und zwischen BDZV und VDZ zeigt sich ein feiner Riss. Elon Musk is not amused: Der Tesla-Chef hat auf Twitter angekündigt, wegen der anhaltenden Corona-Beschränkungen in Kalifornien die Produktion sowie den Firmensitz des Elektroauto-Herstellers in einen anderen US-Bundesstaat verlegen. Die neuen Auflagen des Bezirks Alameda bei San Francisco verhindern aktuell eine Wiedereröffnung der dortigen Tesla-Fabrik bis Juni. Corona hat das gesamte Veranstaltungsgeschäft zum Erliegen gebracht. Das gesamte? Nicht ganz, denn die Republica fand statt, allerdings als rein digitaler Event. Markus Beckedahl ist einer der Gründer der Republica. Von ihm wollte HORIZONT wissen: Was klappte gut, was hätte besser laufen können, und was können andere Veranstalter daraus lernen? Die Erkenntnis, dass eine gezielte Gestaltung der Employer Experience entscheidend ist, um die Employer Brand aktiv und nachhaltig im Unternehmen zu verankern, hat sich längst durchgesetzt. Aber wie gestaltet man diese Employee Experience zeitgemäß? Christian Seeringer von der Strategieagentur Diffferent erklärt, von welchen Trends aus der Customer Experience der Bereich HR lernen kann.
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