HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Heute ist Freitag – und die Klimaschutzbewegung Fridays for Future gibt ein Lebenszeichen. In der Corona-Krise muss sie „neue Protestformen“ finden. Jetzt hat Aktivistin Luisa Neubauer auf Twitter den „größten Onlineprotest jemals“ angekündigt, wie die FAZ berichtet. Unter anderem sollte es ab den frühen Morgenstunden einen 24-Stunden-Livestream auf Youtube geben, in dem Klimaaktivisten und -forscher aus aller Welt zu Wort kommen sollen. Durch Corona ist Klimaschutz vielleicht aus den Augen, aber weiter auf der Agenda. Hier sind unsere weiteren Meldungen des heutigen Morgens.

Die E-Mail-App auf Apples iPhones und iPad-Tablets hat zwei Sicherheitslücken, die demnächst mit einer Aktualisierung des Betriebssystems geschlossen werden sollen. Laut US-Experten wurden sie bereits ausgenutzt, unter anderem bei einem "VIP aus Deutschland". Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, vorübergehend die E-Mail-App der iPhones zu löschen. Nach etlichen anderen Medienunternehmen geht nun auch die Mediengruppe RTL Deutschland in Kurzarbeit. Ab Mai reduziert sich die Arbeitszeit der Mitarbeiter auf 80 Prozent. Die Maßnahme gilt zunächst für vier Monate, in diesem Zeitraum stockt der Konzern das Gehalt der Mitarbeiter auf 100 Prozent aufDa in Corona-Zeiten der Datenverkehr durch Videokonferenzen und Streaming steigt, bauen Anbieter von Rechenzentren ihre Kapazitäten aus. Intel kann dadurch mehr Server-Chips verkaufen. Doch dem Konzern macht auch Sorgen, dass Unternehmen und Behörden sparen werden. Hinhaltetaktik, politisches Manöver oder vielleicht wirklich fehlendes Interesse? Sechs Wochen lang ließen Google und Facebook das große Positionspapier der OWM, in dem der Kundenverband deutliche Forderungen an die US-Unternehmen stellt, schlicht unkommentiert. Jetzt nehmen Google und Facebook in HORIZONT Stellung. Und auch die AGF äußert sich erneut zur Zusammenarbeit. Millennials und GenZ leiden extrem unter der Coronakrise: Das Einkommen sinkt und sie vermissen die sozialen Kontakte. Die Bewältigungsstrategien sind vielfältig. Sie konsumieren Medien, schauen auch Werbung und erwarten von Unternehmen und Marken einen stärkeren Beitrag zur Bewältigung der Krise. Die Studie COVID-19-Barometer von Kantar trägt Ergebnisse aus mehr als 50 Ländern zusammen. Die Deutsche Fußball Liga hat sich mit "fast allen" Medienpartnern auf eine Vorauszahlung der noch ausstehenden TV-Prämien geeinigt. "Es wird möglich sein, den Clubs Liquidität bis 30. Juni zukommen zu lassen", sagte DFL-Chef Christian Seifert am Donnerstag. "Erste Zahlungen sollen im Mai kurzfristig ausgelöst werden", ergänzte er. Ein Medienpartner aber hält die Zahlungen zurück.  "Ja, es gibt eine Explosion der Solidarität und der künstlerischen Kreativität im Netz. Aber es gibt eben auch Hass und Hetze. Und auch im Privaten gibt es jede Menge Konflikte durch die plötzlich erzwungene Nähe. Das heißt, die Kunst des Miteinander-Redens wird wichtiger. Und schwieriger." Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen im Interview über Kommunikation in Corona-Zeiten, die Krisenkommunikation der Regierung und die Reaktion des politischen JournalismusWährend Lebensmittelunternehmen und der E-Commerce-Handel in Zeiten von Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen einen Zulauf verzeichnen, bricht beim restlichen stationären Handel und in der Tourismusbranche gerade eine Welt zusammen. Auch die Mediennutzung hat sich radikal verändert. Was bedeutet das für die Markenkommunikation? Unter anderem, den richtigen Abstand zu dem dominierenden Krisenthema herauszufinden, schreibt Philipp von Hilgers, Geschäftsführer bei Meetrics.


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