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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Heute verzichten wir mal auf ein Intro, das direkt mit Corona zu tun hat und würdigen lieber den Internationalen Tag des Nasenbohrens. Aber keine Sorge: Immerhin hat der ja dann doch recht unmittelbar etwas mit Covid-19 zu tun - schließlich sollte man es in Zeiten der Pandemie unbedingt vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen und in der eigenen Nase auf Schatzsuche zu gehen. Und wenn Sie dem Drang trotz aller Warnungen nicht widerstehen können: Unbedingt vorher 30 Sekunden lang Hände waschen! Kommen Sie gesund durch den Tag - mit unseren Top-News am Donnerstagmorgen.
Pro Sieben Sat 1 nimmt wegen der Corona-Krise Jahresprognose und Dividendenvorschlag zurück. Aufgrund des derzeitigen Stillstands der Wirtschaft und der daraus resultierenden erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheit sei es aktuell nicht möglich, einen Ausblick auf das finanzielle Ergebnis im zweiten Quartal und für das Gesamtjahr zu geben, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Steht Corona für eine echte Zäsur - oder gibt es im Marketing irgendwann ein "back to normal"? Volkswagen-CMO Jochen Sengpiehl ist überzeugt, dass sich alle gehörig umstellen werden müssen - und verbindet seine Thesen mit ein paar handfesten Botschaften an Dienstleister und die Vermarkter. Vor allem Werbeagenturen müssten "schneller und günstiger" werden. Wie heftig sind Bild und Welt von der Coronakrise betroffen? Wie schlimm sind die Einschläge im Werbegeschäft und im Vertrieb? Christian Nienhaus, bei Axel Springer fürs Printgeschäft verantwortlich, nennt im HORIZONT-Interview Zahlen und sagt: "Wir erleben gerade eine Hochzeit des ernsthaften Nachrichten-Journalismus. Ich glaube nicht, dass dieser Trend nach der Krise so schnell wieder abebben wird." Die Apotheken Umschau ist nicht genug: Der Wort & Bild Verlag steigt im Werbemarkt ins Mandantengeschäft ein. Es geht los mit dem Gesundheits-Supplement der Zeit. Grund für den Vorstoß mit dem Ziel, "der Pharma-Vermarkter schlechthin in Deutschland werden", ist ein ganz spezielles "Problem" im eigenen Haus. Angesichts der Corona-Krise haben EU-Politiker einen europäischen Notfallfonds für Medien vorgeschlagen. In einem Schreiben fordern eine Reihe von EU-Abgeordneten Vertreter der Kommissionsspitze auf, einen europäischen Notfallfonds zur Unterstützung von Medien und Journalismus zu prüfen. Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht der Chef eines großen Unternehmens verkündet, wegen des aktuellen Geschäftseinbruchs auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten. Die internationalen Werbekonzerne bilden da keine Ausnahme. Aber ist das wirklich eine so große Geste? Ein Kommentar von HORIZONT-Ressortleiter Mehrdad Amirkhizi. Der Erfolg von Marken wird bislang anhand harter KPIs wie Absatzanteil, Marktanteil und Deckungsbeitrag gemessen. Aus Sicht von Klaus Rehm führt die Corona-Krise diese Herangehensweise ad absurdum. Der Managing Director von Die Botschaft glaubt, dass der Markenerfolg künftig maßgeblich von dem Beitrag abhängen wird, den Marken zum Gemeinwohl beisteuern. Warum, erklärt er in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online. Um Kunden während der Corona-Krise auch im digitalen Raum ein besonderes Erlebnis zu bieten, gibt es einige Stellschrauben, die Online Shops nutzen können, um mehr aus dem gestiegenen Traffic zu machen. Welche persönlichen Einkaufssituationen aus dem Offline-Handel sich online nachbilden lassen und worauf Shopbetreiber jetzt achten sollten, erklärt Kira Schirl von Trbo in ihrem Gastbeitrag für HORIZONT.
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