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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Gestern haben sich Bund und Länder in ihren Beratungen auf eine Verlängerung der seit Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen bis zum 3. Mai verständigt. Kommende Woche dürfen dafür kleine und mittlere Geschäfte wieder öffnen. Die Schulen bleiben dagegen für die meisten Schüler erst einmal dicht, nur für einige Jahrgänge soll es ab dem 4. Mai wieder Unterricht geben - einzelne Länder können vom Termin aber abweichen. Großveranstaltungen wie Fußballspiele, Konzerte und Sommerfeste bleiben bis zum 31. August untersagt. Natürlich weiterhin uneingeschränkt erlaubt: unsere Top-News am Morgen.
Wie geht es mit dem Spielbetrieb in der Bundesliga weiter? Diese Frage ließen Bund und Länder bei ihren gestrigen Beratungen zu den weiteren Einschränkungen während der Corona-Pandemie noch unbeantwortet. Erst am 30. April will die Politik entscheiden, ob die Saison ab Mai mit Geisterspielen ohne Zuschauer zu Ende gebracht wird. Für die Vereine und die DFL bedeutet das vor allem: weiter finanzielle Ungewissheit. Puma ging es bis vor kurzem so gut wie nie: 2019 ist der Umsatz um etwa ein Fünftel gestiegen, der Gewinn um 40 Prozent in die Höhe geschossen. Dann kam Corona und traf den Herzogenauracher Sportartikler wie auch Lokalrivale Adidas hart. Laut Handelsblatt will Puma nun bei seinen Banken und der KfW einen dreistelligen Millionenbetrag einsammeln, um in der Krise bestehen zu können. In Zeiten, in denen Sprachassistenten und Podcasts auf dem Vormarsch sind, wird die Sound-Strategie von Marken immer wichtiger. Die auf Sonic Branding spezialisierte Agentur Amp hat in ihrer Studie "Best Audio Brands 2020" wie schon im Vorjahr untersucht, wie effektiv Marken Sound für sich nutzen. Der diesjährige Spitzenreiter macht einen Riesensprung von Platz 72 auf eins. Normalerweise wird Alexander Kovrigin, Leiter des Berliner Grabarz & Partner-Ablegers JMP Space nicht müde, die Innovationsverdrossenheit der Deutschen zu kritisieren. Ausgerechnet die Corona-Krise hat seine Einstellung dazu verändert - zumindest punktuell. Im Interview mit HORIZONT erklärt Kovrigin, welche Bereiche sich weiterentwickeln werden und wo er nach wie vor Nachholbedarf sieht. Zeitungen und Anzeigenblättern fehlen Zusteller, die Post ist für die Zeitschriftenverlage ein teurer Vertriebspartner. Die Corona-Krise verschärft die Probleme der Branche. Warum Verlage, Werbungtreibende, Agenturen und die Post deshalb jetzt gemeinsame Sache machen sollten, erklärt Lutz Glandt, ehemaliger Bereichsvorstand Presseservice der Deutschen Post. In Unternehmen, die Teenager und junge Erwachsene als Zielgruppe haben, sollte TikTok auf der Agenda stehen. Wer im Kurzvideo-Universum dabei sein will, muss mit Kreativität, Authentizität und Selbstironie punkten. Wie Marken die Plattform für sich nutzen können, erklärt Lisa Schreiber-Awuah von der Digitalagentur Cocomore in ihrem Gastbeitrag für HORIZONT Online. Seit knapp einem Jahr analysiert Storyclash für HORIZONT Online monatlich die erfolgreichsten deutschen Social-Media-Präsenzen großer Marken anhand ihres Engagements. Bislang stand stets Mercedes-Benz an der Spitze. Im März gab es jetzt allerdings die Wachablösung. Das hat auch etwas mit dem Coronavirus zu tun. Die Corona-Pandemie ruft Sorgen hervor - nicht nur um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen, sondern auch bei Angestellten und Kunden. Wie Unternehmen in der Krise am besten kommunizieren, ist Thema eines Webinars von HORIZONT. In dem Digital Talk spricht Chefredakteur Uwe Vorkötter mit dem Kommunikationsexperten Wolfram Winter darüber, wie Kunden und Mitarbeiter am besten durch die Krise geführt werden.
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