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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Seit rund zehn Tagen steht das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend still - und noch ist kein Ende in Sicht. Angela Merkel hat den Hoffnungen auf eine schnelle Lockerung der Einschränkungen nun einen Dämpfer verpasst. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", so die Bundeskanzlerin. Die Maßnahmen bleiben mindestens bis Ostern in Kraft. Durchhalten lautet die Devise. Zumindest auf die wichtigsten Branchennews am Morgen müssen Sie nicht verzichten. 
Die Empörung reichte bis in oberste politische Kreise: Nachdem Adidas angekündigt hatte, wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise die Mietzahlungen für seine Shops auszusetzen, hagelte es Kritik von gleich mehreren Bundesministern. Jetzt rudert der Sportartikler zurück und bittet via Zeitungsanzeige um Entschuldigung
Das vergangene Jahr bot den Bundesbürgern einige Anlässe, um sich über Werbung zu beschweren. Besonders vier Unternehmen haben dafür gesorgt, dass die Zahl der beim Deutschen Werberat eingegangenen Beschwerden gegenüber dem Vorjahr geradezu nach oben geschossen istDas Corona-Virus hält die Welt in Atem. Auch die Kommunikationsbranche ist von den weitreichenden Einschränkungen aller Lebensbereiche betroffen, viele Unternehmen rechnen mit empfindlichen Umsatzeinbußen. Die dfv Mediengruppe, in der HORIZONT erscheint, spürt die ökonomischen Folgen des Corona-Virus ebenfalls. Aber wir sehen auch Grund zur Zuversicht.
Zwölf Jahre war Hans-Christian Schwingen Markenchef der Deutschen Telekom und heimste in der Zeit viele Preise ein. Jetzt ist es Zeit für Neues. Im Interview mit HORIZONT Online spricht Schwingen über die Branche, die Welt und seine persönliche Zukunft - und sorgt noch einmal für Überraschungen und GesprächsstoffDie Serviceplan-Gruppe ist weiterhin unangefochtener Spitzenreiter des Inhaberagenturrankings. 2019 konnte die Holding ihren Honorarumsatz in Deutschland um 3,7 Prozent auf rund 327 Millionen Euro steigern. Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr rücken angesichts der aktuellen Corona-Krise allerdings in den Hintergrund. Dennoch haben wir mit CEO Florian Haller über die Entwicklung seines Agenturverbunds in 2019, aber auch über die momentane Situation geprochenCorona ändert vieles, auch beim G+J-Flaggschiff: Der Stern bespielt seine digitalen Kanäle derzeit aus der Gesamtredaktion, mitsamt dem Print-Team. Auch dessen Heft-Einzelverkäufe steigen, die Online-Reichweiten ohnehin sehr stark, ebenso die Neuabschlüsse der (aktuell Gratis-) Digitalabos. In der Berichterstattung lautet das Motto der Chefredaktion: "Unsere Grundhaltung war und ist: Keine Panik schüren."  Nahezu alle Wirtschaftszweige sind von der aktuellen Corona-Pandemie betroffen - auch große Teile der Digitalwirtschaft. Diese könnte allerdings gestärkt aus der Krise hervorgehen, da Corona die digitale Transformation beschleunigt. Das hat eine Umfrage der Dmexco unter Digitalexperten ergeben. Das Coronavirus hat Gesellschaft, Gesundheitswesen, Politik und Wirtschaft weiter fest im Griff. In der aktuellen Phase der sozialen Isolation rund um den Globus werden digitale Inhalte noch relevanter. Vor allem Social Media wird von der derzeitigen Situation profitieren, glaubt Mary Keane-Dawson, Group CEO der Influencer-Marketing-Agentur Takumi. Sie ist davon überzeugt, dass vor allem der Content von Influencern in der Krise eine der Hauptquellen für Entertainment ist

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