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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Christian Drosten ist in diesen turbulenten Zeiten so gefragt wie kein zweiter Wissenschaftler. Der Virologe der Berliner Charité gibt Pressekonferenzen mit der Bundesregierung, tritt in Talkshows auf und hat einen täglichen Podcast beim NDR. In den Medien wird der 48-Jährige wahlweise als Rockstar gefeiert oder zum künftigen Kanzlerkandidaten hochgejazzt. Jetzt wird Drosten der Trubel zu viel. Grund ist eine Mail, in der er "persönlich verantwortlich gemacht wurde für den Tod des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer" - für ihn ein Signal, dass eine "Grenze der Vernunft" überschritten wurde. Zudem ist Drosten wütend über das Bild, das einige Medien mit Worten und Karikaturen von ihm zeichnen. Hier kommen - vernünftig wie gewohnt - die Top-News am Morgen.
Auch wenn die Zahlen angesichts der Corona-Auswirkungen wenig Aussagekraft haben, soll der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der inhabergeführten Agenturen 2019 nicht unter den Tisch fallen. An der Spitze des Rankings gibt es keine Veränderung: Serviceplan liegt weiter mit riesigem Abstand vorn. Dahinter rangiert Jung von Matt. Allerdings muss die deutsche Vorzeigeagentur um ihren Platz bangen.
Wie hart wird die Corona-Krise die Kommunikationsbranche treffen? Am dichtesten dran am Puls des Werbemarktes sind die Mediaagenturen, die im Auftrag der Kunden die Mediaplanung machen und Kampagnen einbuchen - oder gegebenenfalls stornieren. HORIZONT Online hat führende deutsche Media-Entscheider gefragt, wie sie die aktuelle Situation und die weitere Entwicklung einschätzen. Führt Corona zu einer Konsolodierung im Agenturmarkt? Führt Corona zu einer Digitalisierung des Agenturbuiness? Führt Corona zu New Work zwischen Agenturen und Kunden? Ronald Focken, Geschäftsführer der Serviceplan Holding, anwortet im Video- und Podcast-Chat Corona Update HORIZONT-Chefredakteur Volker Schütz.
Die Drähte liefen heiß am vergangenen Wochenende. Die halbe Branche versuchte, Gruner + Jahr zur Räson zu rufen. Ohne Erfolg. Der Hamburger Verlag hält an seiner Solidaritäts-Aktion #DeutschlandBleibtZuhause fest und bietet die digitalen Ausgaben aller seiner Zeitschriften vier Wochen lang kostenfrei an. G+J kündigt gar schon die nächste Aktion an. Die Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram sollen mehr Rechte bekommen - etwa wenn sie im Netz massiv attackiert werden. Dafür will das Bundeskabinett heute eine Änderung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes beschließen. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass Nutzer leichter dagegen vorgehen können, wenn gemeldete Beiträge nicht gelöscht wurden. Arbeiten im Wintergarten der Schwiegereltern, virtuelle Meetings und ein "Coffee Chat Roulette" mit vielen Überraschungen - das Home Office ist auch für Tino Krause, Country Director DACH bei Facebook, eine ganz neue Erfahrung. Wie es ihm damit geht, verrät er im HORIZONT-Interview.
Viele Menschen machen sich durch die anhaltende Corona-Pandemie zunehmend Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung. Diese Ängste führen bei zahlreichen Verbrauchern zu einer zunehmenden Preissensibilität, während das Markenbewusstsein leidet. Das geht aus der Studienreihe "Markenkommunikation in Zeiten von Corona" der Agenturgruppe Pilot hervorHalsschmerzen, Fieber, Husten - Medikamente, die gegen Corona-Symptome helfen, sind aktuell sehr gefragt. Doch nutzen die Hersteller auch die Werbechancen, die sich ihnen bieten? System1 Research hat aktuelle TV-Spots von Wick, Aspirin und Grippostad unter die Lupe genommen. Warum die Kampagnen bei den Verbrauchern mehr oder weniger durchfallen, erklärt Deutschlandchefin Kathrin Posnanski.
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