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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Covid-19 hat die Welt weiter fest im Griff - und ein Ende des Ausnahmezustands ist erst mal nicht in Sicht. Mathias Döpfner macht genau das große Sorgen. In einem Kommentar in der Welt (Paid) schreibt der Axel-Springer-Chef, der als Asthmatiker selbst zur Risikogruppe gehört, vor allem von seinen Zweifeln und Sorgen "um unsere freiheitliche, rechtsstaatliche, offene Gesellschaft, die im Namen der guten Absicht beschädigt werden könnte". Die Maßnahmen müssten sich vielmehr um die kümmern, die besonders gefährdet sind. Die Fantasie, dass wir die Pausetaste drücken, bis das Virus verschwunden ist, so Döpfner, sei naiv und gefährlich. Um die Auswirkungen des Coronavirus auf Axel Springer geht es auch in unseren Top-News am Morgen.
Axel Springer streicht wegen der Corona-Krise seine Prognose für das laufende Jahr. Umsätze und operativer Gewinn dürften in allen drei Geschäftsbereichen schlechter ausfallen als bisher gedacht, teilte der Medienkonzern mit. Die Aktionäre sollen für 2019 aus heutiger Sicht dennoch wie geplant eine Dividende von 1,16 Euro erhalten. Die Hauptversammlung, auf der sie darüber abstimmen sollen, wird allerdings verschoben.
Bei O2 in München ist bald ein Top-Marketingjob zu vergeben. Sabine Kloos, Director Brand & Marketing Communications, wird die O2-Muttergesellschaft Telefónica Deutschland verlassen. Kloos geht bereits Ende März - und das auf eigenen Wunsch. Wie HORIZONT Online erfuhr, zieht es die Managerin nach fünf Jahren bei O2 nach Norwegen. Was kann man einkaufen? Wie kann man einkaufen? Wie wird Corona unser Einkaufsverhalten verändern? Ein Gespräch mit Etailment-Redaktionsleiter Olaf Kolbrück über Shoppen in Zeiten von Ausgeh- und Kontaktsperren.
Das Informationsbedürfnis der Verbraucher ist derzeit so groß wie lange nicht mehr - die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren. Wie sich die Deutschen über die Pandemie informieren, zeigt eine aktuelle Umfrage von YouGov. Eine überraschende Erkenntnis: Soziale Netzwerke, die ja angeblich für junge Leute inzwischen zur wichtigsten Nachrichtenquelle aufgestiegen sind, spielen kaum eine Rolle. Viele Unternehmen frieren ihre Werbung aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation ein. Andere wie Nike, Coca-Cola oder McDonald's haben dagegen schnell auf die Corona-Pandemie reagiert und rufen zu Solidarität und Social Distancing auf. Eine Umfrage von Havas Media legt nun nahe, dass Marken, die die Corona-Krise aufgreifen, davon durchaus profitieren könnten. Advertiser, die verstärkt auf die Nutzung von Cookies setzen, müssen bald handeln, um ihre Zielgruppen auch in Zukunft datenbasiert zu erreichen. Aus Sicht von Oliver Hülse bietet sich als Lösung für gezieltes Marketing im Cookie-losen Zeitalter vor allem Contextual Targeting an. Warum Marketer die kontextbasierte Zielgruppenansprache auf dem Zettel haben sollten, erklärt der Managing Director von IAS in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online. Kein Industriezweig wird von der Corona-Krise so hart getroffen wie die Eventbranche. "Das Coronavirus hat unser Hamsterrad in vollem Lauf gestoppt", berichtet Martin Schnaack. Doch ist das alles zwangsläufig schlecht? Und vor allem: Wie geht es jetzt weiter? In seinem Gastbeitrag stellt der Gründer und CEO der Brand-Experience-Agentur Avantgarde drei Thesen zur Zukunft der Branche vor. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren bei Markenlogos und Corporate Designs vor allem opulente Formen und schrille Farben gefragt. Allenthalben wurden Markenzeichen mit Farbverläufen, 3D-Schattierungen und Glanzeffekten entworfen – Vergangenheit. Im digitalen Zeitalter setzen große Unternehmen wie Apple, Mini, VW und BMW vielmehr auf maximale Reduktion und größtmögliche Flexibilität.
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