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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. In ihrer bald 15-jährigen Amtszeit als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel Fernsehansprachen bislang nur zu Neujahr gehalten. Gestern wandte sie sich erstmals in einer Krisensituation im TV an die Nation. In ihrer Rede hat Merkel alle Bürger zu Solidarität und Disziplin im Kampf gegen das Coronavirus gemahnt. "Das ist eine historische Aufgabe, und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an", so die Kanzlerin, die den großen Ernst der Lage deutlich machte. Auch noch schärfere Maßnahmen wie eine Ausgangssperre schloss sie nicht aus. Covid-19 bestimmt einmal mehr auch unsere Top-News am Morgen.
Die Corona-Pandemie hat den Alltag der Deutschen innerhalb kürzester Zeit auf den Kopf gestellt. Die Deutsche Telekom sieht sich in der Pflicht, zu helfen, und hat deshalb ein Maßnahmenpaket geschnürt, das die Menschen in der aktuellen Situation entlasten, aber wohl nicht zuletzt auch die eigenen Services promoten soll. Im Magenta-Präsentkorb gibt es für alle etwas - vor allem aber für Geschäfts- und Privatkunden. Die Großaktionäre von Pro Sieben Sat 1 Media streben offensichtlich einen Führungswechsel bei dem TV-Konzern an. Das Manager Magazin berichtet, dass der tschechische Milliardär Daniel Kretínský und der  italienische TV-Konzern Mediaset bei der für den 10. Juni geplanten Hauptversammlung die Abwahl von Aufsichtsratschef Werner Brandt auf die Tagesordnung setzen wollen. Ziel sei die Installierung einer neuen Führungsspitze bei Pro Sieben Sat 1 Media. Das Coronavirus dürfte 2020 für die Werbebranche zum "Annus horribilis" machen. Doch das bedeutet nicht, dass die Marketer kollektiv in Deckung gehen sollten. Für manche Marken wird Werbung jetzt wichtiger denn je. Denn die Pandemie verändert für Markenclaims, Produkt-USPs und Neukundenpotenziale teils dramatisch die Rahmenbedingungen. Und dabei könnte es auch Gewinner geben. Wir zeigen zwölf Werbechancen während der Corona-Pandemie. Im Februar war die Welt in Deutschland noch weitestgehend in Ordnung. Deswegen war dem hiesigen Werbemarkt auch nach dem zweiten Monat des Jahres noch keine Corona-Delle anzumerken. Laut Nielsen beliefen sich die Brutto-Spendings der Werbungtreibenden in diesem Jahr bislang auf 5,23 Milliarden Euro, was ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber der Vorjahr bedeutet. "Die Lage der Zeitschriftenverlage in Deutschland ist stabiler und robuster als in fast allen anderen Ländern", sagt Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des Zeitschriftenverbands VDZ. Wie es jetzt weitergeht, sei aber völlig unsicher und die Corona-Krise "ein nie dagewesener Stresstest für alle Systeme". Im Interview spricht Scherzer zudem über die Folgen von E-Privacy und der Dominanz von Google und Co. im digitalen Werbemarkt. Von Nelson Mandela stammt das Zitat: "Sport hat die Macht, die Welt zu verändern. Er hat die Macht, Menschen auf eine Weise zu vereinen, wie es sonst kaum jemand tut. Er verbreitet Hoffnung, wo zuvor nur Verzweiflung war". Doch gegen ein weltweit grassierendes Virus ist dieser Tage selbst der Sport machtlos. Wie Rechtehalter und Sponsoren mit der Krise umgehen können. Die Corona-Pandemie ist eine Mega-Challenge für die Wirtschaft. Marketer sind in der Pflicht, nun die richtigen strategischen Weichenstellungen vorzunehmen. Dabei helfen könnte ein Blick nach China, wo die Unternehmen schon länger mit der Herausforderung konfrontiert sind. In seiner Talking-Heads-Kolumne für HORIZONT Online stellt Michael Brandtner drei Learnings aus China vor, von denen Unternehmen profitieren könnten. Bislang haben vor allem Eltern kleiner Kinder im Home Office gearbeitet. Wirklich etabliert hat sich das Arbeiten von zu Hause aus hierzulande noch nicht - auch weil es in vielen Unternehmen nicht unbedingt gern gesehen war. Doch die aktuelle Ausnahmesituation scheint den Umgang mit flexiblen Arbeitsmodellen massiv zu beschleunigen, wie eine Umfrage von Bitkom zeigt.
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