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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Das Coronavirus hat immer größere Auswirkungen auf den Fußball: Am Wochenende findet der erste Geister-Spieltag in der Bundesliga statt, in Italien ist Juventus-Turin-Profi Daniele Rugani positiv auf das Virus getestet worden, woraufhin Inter Mailand angekündigt hat, sich aus allen Wettbewerben zurückzuziehen. Es gibt aber immer noch Orte, an denen der Ball vor Zuschauern rollt - so wie in Liverpool, wo der von Jürgen Klopp gecoachte Titelverteidiger nach einer Heimpleite gegen Atletico Madrid schon im Champions-League-Achtelfinale die Segel streichen muss. Und auch Borussia Dortmund flog in Paris vor Geisterkulisse aus der Königsklasse. Ausnahmsweise frei von Corona und Fußball: unsere Top-News am Donnerstagmorgen.
Jetzt aber richtig: Mit einem neuen Marktmodell will der Kundenverband OWM endlich für Ordnung im boomenden Video-Markt sorgen. Gefordert sind jetzt die TV-Vermarkter sowie Google/Youtube und Facebook. Die sehen sich mit einem detaillierten Forderungskatalog konfrontiert, in dem auch ein paar höchst unangenehme Wahrheiten stehen. Die Funke Mediengruppe wird ihre Zeitschriften nun doch nicht durch Hubert Burda Media vermarkten lassen. Hintergrund sind offenbar Bedenken des Kartellamtes gegen den Deal. Funke muss nun bis zum Herbst eine eigene Vermarktungseinheit für seine Zeitschriften aus dem Boden stampfen. Die Kooperation mit Springers Media Impact läuft im September aus. Xavier Naidoo ist nicht mehr Teil der Jury von "Deutschland sucht den Superstar". RTL reagiert mit dem Rauswurf des Sängers auf ein in den sozialen Netzwerken kursierendes Video, in dem Naidoo ein Lied mit fremdenfeindlichem Text vorträgt. Der 48-Jährige selbst hatte die Rassismus-Vorwürfe gegen sich kurz zuvor noch zurückgewiesen. Seine Aussagen seien falsch interpretiert worden. Ab 2022 sollen die ersten vollelektrischen Smart-Modelle aus dem Joint Venture von Daimler mit der chinesischen Geely-Holding auf den Straßen rollen. Wie dann Marketing und Werbung organisiert werden, ist noch nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass für die Übergangsphase schon jetzt ein Agenturauswahlverfahren läuft. Auch bei der BMW-Marke Mini läuft ein Ausschreibungsverfahren. Meist wird bei Rankings von Mediaagenturen schlicht auf das betreute Werbevolumen geschaut. Das hat auch seine Berechtigung. Das Recma-Institut gibt neben seiner Billing-Rangliste aber auch einen Qualitätsreport heraus, der weitere Kriterien berücksichtigt. Bewertet werden zum Beispiel das Abschneiden bei Pitches, die interne Aufstellung und Struktur sowie das Kundenprofil. Dabei schneidet Carat am besten ab. 2019 wurden wieder mehr Jobs für Werber und andere Kommunikationsspezialisten ausgeschrieben. Erneut stammt das Gros von Agenturen. Auffällig in der Stellenanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ist aber, dass gerade klassische Berufe weniger stark nachgefragt wurden als kaufmännische. Vor allem der Bedarf an Textern ging stark zurück. Freelancer sind in Zeiten der Personalnot bei Agenturen und Unternehmen besonders gefragt. Das Beratungsunternehmen Markenpersonal liefert jetzt mit einer Umfrage unter mehr als 250 Menschen einen Status quo zum Thema - und beantwortet unter anderem, in welchen Bereichen die meisten Selbstständigen gesucht werden, womit sie ihr Geld und wie viel sie verdienen. Die Generation Z ist nicht nur für Eltern und zukünftige Arbeitgeber eine ziemlich harte Nuss. Auch für Marketer ist sie schwer zu knacken. Stephanie Wißmann, Vice President Digital and Growth bei dem Messaging-Dienstleister Tyntec, erklärt in ihrem Gastbeitrag bei HORIZONT Online, warum das Smartphone und WhatsApp eine zentrale Rolle bei der Ansprache der Gen Z spielen sollten.
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