HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

   Artikel anhören
© Fotolia
Guten Morgen aus Frankfurt. Das Coronavirus hält Deutschland und die Welt weiter in Atem. Zahlreiche Messen und Branchenveranstaltungen wurden bereits abgesagt, der BDI sieht das Risiko einer Rezession in Deutschland. Vor allem die Messebranche bekommt die Folgen der Epidemie bereits zu spüren. Mehr dazu lesen Sie in unseren Top-Branchennews vor 9.
Der TV-Konzern Pro Sieben Sat 1 Media kämpft weiter mit sinkenden Erlösen und Gewinnen im Werbefernsehen, kann das aber mit seinen Internetshops und seinem Produktionsgeschäft teilweise ausgleichen. Der Konzernumsatz wuchs im vergangenen Jahr um 3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 66 Prozent auf 413 Millionen Euro.  Der Zeit-Verlag trotzt auch 2019 der Medienkrise und legt ein Umsatzwachstum von 3,1 Prozent hin. Insgesamt setzte der Verlag 227 Millionen Euro um – für Verlagschef Rainer Esser, der die Zeit seit 20 Jahren führt, das zwanzigste Wachstumsjahr in FolgeDie Zeiten, in denen Meldungen zum Corona-Virus Covid-19 Teil der Auslandsnachrichten waren, sind Vergangenheit. Mit den steigenden Opferzahlen in der Welt hinterlässt der Kampf gegen die drohende Epidemie immer deutlichere Spuren in der Wirtschaft und stellt auch einige feste Größen der Marketingwelt infrage. Erstes Opfer ist die Messebranche, die schon jetzt ein Minus von 1 Milliarde Euro verdauen mussAm Dienstag war es auf einmal da - das neue BMW-Logo. Das von der Münchner BECC Agency kreierte Signet, von dem sich der Autobauer mehr Flexibilität in der Kommunikation erhofft, hat bereits für eine hitzige Debatte gesorgt. Dass sich auch Design-Experten uneins sind, zeigt der HORIZONT-Expertencheck, für den neun Fachleute befragt wurdenDie Mediengruppe RTL Deutschland richtet ihr Marketing neu aus. An der Spitze steht unverändert CMO Julian Weiss, ins Führungsteam befördert werden drei Manager, die erst seit relativ kurzer Zeit im Unternehmen sind: Ilona Bernhart, Kirsten Nachtigall und Thomas HuberEs ist bestimmt kein Zufall, dass Serviceplan kurz vor Beginn der heißen Phase im Pitch um das europäische Mandat von BMW mit dieser Nachricht an die Öffentlichkeit geht: Die inhabergeführte Gruppe, die sich als einer von sechs Anbietern Hoffnungen auf den Großauftrag des Münchner Autobauers macht, bündelt ihr weltweites Produktionsgeschäft in einer neuen Einheit, die unter dem Namen The Hubz.com im Markt auftrittDas Werbejahr 2019 endete versöhnlich: Trotz globaler Unwägbarkeiten wie dem Brexit und Handelskonflikten haben die deutschen Werbungtreibenden 1,9 Prozent mehr in Werbung investiert als im Jahr zuvor. Das Mess- und Datenanalyse-Unternehmen Nielsen hat sich auch angeschaut, auf welche Kanäle sich die Spendings dabei verteilt haben. Abgebildet wird dies im Nielsen Advertising Pressure Index (NAPI).  Mit seiner These, dass es für das klassische Agenturmodell keine Zukunft mehr gibt, hat der Berater und Stratege Thomas Zervos in ein Wespennest gestochen. Daniel Adolph, Geschäftsführer der nach eigener Aussage "modernen" Agentur Jung von Matt/Neckar gehört zu jenen, die ihm vehement widersprechen. Er glaubt: Nie hat es die markenführende Kraft von Werbeagenturen so sehr gebraucht wie heute


Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats