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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! In den Nachrichten gibt es immer mal wieder Dauerbrenner. Neben China (Virus) und dem Brexit rücken jetzt zunehmend die Vorwahlen in den USA in den Fokus. Und die haben für die Demokraten mit einer peinlichen Panne begonnen. Auch Stunden nach der wichtigen ersten Vorwahl im Bundesstaat Iowa lagen in der Nacht zu Dienstag (Ortszeit) keinerlei Ergebnisse vor. Und die Republikaner spotten ... Das fängt ja gut an. Wirklich gute Nachrichten gibt es jetzt hier in unserer morgendlichen Branchenübersicht. 
Beim ersten Quartalsbericht unter dem neuen Vorstandschef Sundar Pichai legte die Google-Mutter Alphabet erstmals konkrete Zahlen zur Geschäftsentwicklung der Online-Videoplattform Youtube sowie der boomenden Cloud-Sparte vor und lüftet damit ein großes Geheimnis. An der Börse kommt der Quartalsbericht aber schlecht an – das Werbegeschäft der Tochter Google hat zum Jahresende schlechter abgeschnitten als erwartet. Seit den Agentur-Shoppingtouren von Accenture, IBM und Co ist klar: IT-Beratungen haben das Geschäftsfeld User Experience entdeckt. Doch jetzt strecken auch die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ihre Fühler nach Verstärkung in diesem Bereich aus. Aktuelles Beispiel: die jüngste Akquise von PricewaterhouseCoopers. Serienfans müssen sich im kurzen Februar ihre Zeit gut einteilen: Neben der vielversprechenden Mysteryserie "Locke & Key" startet Ende Februar mit "Hunters" die erste Serie mit Hollywood-Legende Al Pacino in einer Hauptrolle. Bereits angelaufen ist "Star Trek Picard", außerdem gibt es neue Staffeln von Serienlieblingen wie "Better Call Saul", "The Walking Dead", "Narcos: Mexico", "Ray Donovan" und die finale Staffel von "Pastewka"! Condé Nasts PR-Coup der vergangenen Woche, dass Joko Winterscheidt nach dem Aus seines G+J-Magazins JWD nun Vorzeigefigur für GQ wird, sowie eine Fülle faszinierender neuer Job-Bezeichnungen lenken leicht vom Kern der Neuerungen ab: Nämlich von der Konsequenz, mit der sich der Verlag zur Marketingagentur mit angeschlossenen Medienmarken wandelt. Roland Pimpl hat die Chronik eines Umbaus aufgezeichnet.  Der Streamingmarkt 2020 verspricht spannend zu werden: Marktführer Netflix will so viel Geld in seine Eigenproduktionen stecken wie nie zuvor und erobert ganz nebenbei Hollywood, mit Apple TV+ und vor allem Disney+ haben zwei neue starke Player das Spielfeld betreten. Doch welche Auswirkungen haben die "Streaming Wars" aufs Kinogeschäft? Und wie müssen sich die Kinos im Zeitalter der Streamingdienste aufstellen, um zukunftsfähig zu bleiben? Die gute alte E-Mail ist noch längst nicht tot – das gilt nicht nur für B2C, sondern auch für B2B. Im Gegenteil: Im B2B-Bereich kann sich jedes Unternehmen aus dem Stand eine Öffnungsrate von 30 bis 40 Prozent erarbeiten, glaubt Peter Hogenkamp. In seiner Kolumne erklärt der Chef von Scope Content, auf welche Erfolgsfaktoren es ankommt. Stefan Kuhlow hat keine Angst vor Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ et ceteta – im Gegenteil: "Wir finden Netflix toll. Menschen, die eine Filmleidenschaft haben, gehen auch weiterhin gerne ins Kino", betont der Geschäftsführer des Kinovermarkters Weischer. Warum er für 2020 ausgesprochen optimistisch ist, erklärt Kuhlow im Interview mit HORIZONT und turi2.tv beim Deutschen Medienkongress. Während die Nachfrage nach Datenanalysten kaum zu stillen ist, profitiert die Kernbranche der Marktforschung kaum von dem Boom. Die Branche steckt in einer tiefgreifenden Transformation und der Druck kommt von verschiedenen Seiten: Der Strukturwandel der Big Player, den Anforderungen von Kundenseite und der Nachwuchs fordert Veränderung in der Führung und im Arbeitsalltag.
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