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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Stefan Piel, © Stefan Piel
Guten Morgen aus Frankfurt. Na, wie viel Kohle machen Sie heute für Ihre Lieben am Nikolaus-Tag locker? Laut Yougov will die Mehrheit der Deutschen für ein Nikolausgeschenk weniger als 10 Euro ausgeben. Nur 4 Prozent sind bereit, mehr als 20 Euro zu investieren. Kommen Sie gut in den Freitag mit unseren Top-Branchennews am Morgen.
Das Gemeinschaftsunternehmen von Pro Sieben Sat 1 Media und der Mediengruppe RTL Deutschland zur programmatischen Vermarktung ihres Bewegtbildinventars hat den operativen Betrieb aufgenommen. Hauptsitz von D-Force ist Freiburg im Breisgau, die Geschäftsführung besteht aus Ralf Hammerath, Alen Nazarian und Jens Pöppelmann. Wer wissen will, wie gut eine Agentur dasteht, sollte sich ihre Stellenausschreibungen ansehen. Je mehr fest angestellte Mitarbeiter gesucht werden, desto besser die Geschäftsentwicklung. Ein Anbieter, auf den das zutrifft, ist die deutsche McCann-Gruppe. Aber vieles, was dort stattfindet, bekommt die Öffentlichkeit kaum mit. Deutsche Medienhäuser haben in diesem Jahr verstärkt in neue Geschäftsfelder investiert. Das geht aus einer Studie der Strategieberatung Ey-Parthenon hervor. Dabei gehen die Investitionen in werbefinanzierte Geschäftsmodelle zurück - die Medienunternehmen setzen zunehmend auf B2C-Geschäfte. Die Zeitenwende ist eingeläutet: Die Pro-Sieben-Sendung "Late Night Berlin" mit Moderator Klaas Heufer-Umlauf verzeichnete erstmals im Netz mehr Sehminuten als im linearen Fernsehen, berichtet DWDL. Das gab es noch nie bei einer Eigenproduktion des Senders. Ab morgen müssen Werbungtreibende ihre Messaging-Kommunikation neu ausrichten: Whatsapp fällt als Push-Kanal aus. Als Alternativen bieten sich andere Dienste wie Telegram an - oder auch neue Pull-Strategien. Damit Anzeigenblätter und Zeitungen auch künftig im Briefkasten landen, soll bald Geld aus öffentlicher Hand fließen. Geholfen ist damit keinem. Warum die Verleger den Tabubruch trotzdem begehen, erklärt HORIZONT-Autorin Ulrike Simon. Große Onlineshops wie Amazon, Otto und Zalando haben die Messlatte bei der User Experience ziemlich hoch gelegt. B2B-Plattformen hinken in diesem Punkt oft noch meilenweit hinterher. Wie sich diese Mängel beheben lassen, erklärt Marc Kutschera, Vorstand der Digitalagentur Cocomore, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online. Wie berühmt kann man auf Instagram werden, wenn man ein Budget von 100 Euro hat und alle faulen Tricks anwendet? Die Vice-Redaktion hat das getestet - und kurzerhand Bürohund Henri erfolgreich zum Dogfluencer gemacht. Fake-Follower sind Instagram nicht aufgefallen. Der Hund hat sogar mehrere Kooperations-Angebote bekommen.


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