HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Fotolia
Guten Morgen! Während in Deutschland Politik und Autoindustrie die Elektromobilität voranbringen wollen und höhere Kaufprämien für E-Autos und 50.000 neue Ladestationen bis 2022 planen, hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump bei den Vereinten Nationen ihren Austrittsprozess aus dem Pariser Klimaabkommen in Gang gesetzt. US-Außenminister Mike Pompeo begründete den Schritt mit Nachteilen des Klimaabkommens für Arbeiter, Unternehmen und Steuerzahler in den USA. Hier sind, zu Ihrem Vorteil, unsere morgendlichen Branchennews.
Als wertvollstes Start-up der Welt hatte Uber einst den Ruf des gefürchteten Taxi-Schrecks. Doch seit dem gefloppten Börsengang macht das Unternehmen mit seinen hohen Verlusten eher Anlegern Angst und Bange. Im jüngsten Quartal lieferte Uber erneut tiefrote Zahlen. Transformation lautet das Motto, nach dem die printverwurzelten Medien ihr Geschäft von heute und morgen ausrichten müssen. Spannend ist vor allem die Frage, wie die Verlage ihre Medienmarken konkret weiterentwickeln und welche Entscheidungen, Maßnahmen, Projekte sie dabei weitergebracht haben. HORIZONT hat bei den großen nationalen Tages- und Wochenblättern nachgeschaut. Unter dem Motto "Print macht stark" startet Burda eine Kampagne für Verlags-Journalismus. Im Interview mit HORIZONT Online sagt Vorstand Philipp Welte: "Eine stabile Gesellschaft braucht Wahrheit. Und Wahrheit braucht den Journalismus der Verlage. Auf diesen Zusammenhang hinzuweisen, ist uns wichtig." Gleichzeitig kritisiert Welte in scharfen Worten die Rolle von Facebook. Beim Publishers‘ Summit am Montag in Berlin drehte sich alles um die Meinungs- und Pressefreiheit. Die Eröffnungsrede des VDZ-Präsidenten Rudolf Thiemann handelte davon, die Keynote des Burda-Managers und Vize-Präsidenten Philipp Welte sowieso und zu guter Letzt begann der abschließende „Leadership-Talk“ mit der Diskussion, ob man noch glaube, die Wahrheit sagen zu dürfen. Ulrike Simon kommentiert. Laut ARD-ZDF-Onlinestudie werden an einem Durchschnittstag nur noch 45 Prozent der 14- bis 29-Jährigen über das lineare Programm erreicht. Doch die großen Player entwickeln Strategien, passgenau auf die jeweilige Altersgruppe zugeschnitten, um die jüngeren Zuschauer wieder einzufangen. Dabei verändert sich mitunter auch der eigene USP. Vier Beispiele, wie der Spagat zwischen Linear und Digital gelingen kann. Die Generation Z gilt als Zielgruppe, die insbesondere aus Sicht von Arbeitgebern anspruchsvoll und schwer zu erreichen ist. FleishmanHillard hat jetzt in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden, nach welchen Kriterien die 14- bis 24-Jährigen einen Job suchen. Eine Erkenntnis: Begeisterung ist bei der Generation Z einer der wichtigsten Faktoren, Sicherheit aber auch. Neben den vielversprechenden neuen Serien "Wir sind die Welle" (Netflix), "Rampensau" (Vox) und "His Dark Materials" (Sky) dürfen sich die Fans im November vor allem auf den grandios besetzten Martin-Scorsese-Film "The Irishman" auf Netflix freuen. Aber auch Amazon Prime Video hat einen spannenden exklusiven Spielfilm mit Adam Driver zu bieten. Das sind unsere Streaming-Highlights für die nächsten vier Wochen. Sie heißen Flensburg-Shopping.de, Online-City Wuppertal oder Kauf-im Allgaeu.de: Mit lokalen Internet-Marktplätzen und digitalen Schaufenstern versuchen zahlreiche Städte und Gemeinden dem Siegeszug von Amazon und Co. etwas entgegenzusetzen. Doch es mehren sich bei Handelsexperten Zweifel an der Wirksamkeit der gut gemeinten Initiativen.


stats