HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Die Abokündigung – gängige Drohung verärgerter Zeitungsleser. Man soll es nicht glauben, aber jetzt hat Donald Trump nicht nur seine persönlichen Abos gekündigt. Das Medienverhalten des US-Präsidenten deutet immer mehr darauf hin, dass er die Uhren ganz weit zurückdrehen möchte. Mehr dazu in unseren News am Morgen. Apropos zurückdrehen: Nicht vergessen – in der Nacht zum Sonntag werden die Uhren zurückgestellt, so ist die Nacht eine Stunde länger! Wir wünschen ein gutes Wochenende!
Zum ersten Mal seit 2017 ist Amazons Quartalsgewinn im Jahresvergleich gesunken. Der weltgrößte Online-Händler nimmt viel Geld in die Hand, um Pakete innerhalb von 24 Stunden zu liefern. Das drückt den Gewinn erheblich. Zudem ist der Ausblick aufs Weihnachtsquartal verhalten. Anleger reagieren enttäuscht und schicken die Aktie auf Talfahrt. Die "New York Times" und die "Washington Post" werden wegen ihrer kritischen Berichterstattung immer wieder zum Ziel von Angriffen von US-Präsident Donald Trump. Nun will das Weiße Haus, dass Bundesbehörden die beiden Publikationen künftig nicht mehr beziehen. Offiziell wird dies mit der "erheblichen Kostenersparnis von Hunderttausenden Dollar" begründet. Twitter hatte in den vergangenen Monaten mit technischen Problemen zu kämpfen. Das beeinträchtigte vor allem das Werbegeschäft. Die Börse reagiert alles andere als begeistertDie „New-Biz Balance“ des Pariser Recma Instituts weist Neugeschäftsgewinner und Etatverlierer der letzten 12 Monate unter den Mediaagenturen aus. Ganz vorne im Ranking eine Agentur, die erst im März durch eine Fusion entstand und nunmehr so etwas wie ein Hidden Champion ist. Große Namen mussten hingegen herbe Verluste verzeichnen.  Dagi Bee gehört zu den großen Namen der deutschen Influencer-Szene, doch ihr im Winter 2018 gestartetes Kosmetiksortiment Beetique war kein Erfolg bei der Drogeriekette DM. Jetzt hat sich Kerstin Erbe, die DM-Geschäftsführerin Produktmanagement, zu den Gründen für die Auslistung der eigens für die Drogeriekette entwickelten Marke geäußert und vor falschen Erwartungen an das Influencer Marketing gewarnt. Ein halbes Jahr nach der Übernahme durch Accenture hat die New Yorker Agentur Droga5 eine ganze Reihe Veränderungen angekündigt, die nicht zuletzt mit dem geplanten Expansionskurs zu tun haben. Mehr Verantwortung gibt es unter anderem für ein deutsches Duo, das bereits seit 2011 bei Droga5 an Bord ist. DDB Germany wird von einem Dreiergespann geführt: Dennis May, Oliver Janik und Christoph Pietsch leiten die Agentur in enger Abstimmung mit den Managementteams der Niederlassungen in Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Diese Führungsstruktur war zunächst aus der Not geboren. Angesichts von steigendem Neugeschäft und Erfolgen in nationalen und internationalen Kreativwettbewerben scheint sie sich bewährt zu haben. Nur – wie läuft das wirklich? Die Nachricht sorgte für Furore in der Marketing-Branche: Der globale Mediadirektor von Adidas stellt den Nutzen von Performance-Marketing öffentlich infrage. Seine Äußerungen dürften Signalwirkung für die Branche haben, denn: Markenwerbung habe die Umsätze im stationären Handel sowie im E-Commerce offenbar wesentlich zuverlässiger getrieben als Performance-Maßnahmen.


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