HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Sind endlich alle Sinnfragen der Menschheit beantwortet? Mathematiker haben nach Jahrzehnten ein Rätsel um die Zahl 42 gelöst. Science-Fiction-Fans dürfte die Zahl bekannt vorkommen. In "Per Anhalter durch die Galaxis" ist "42" die Antwort auf die Frage "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest". Bei dem Matheproblem ging es allerdings "nur" um eine Gleichung mit drei Kubikzahlen. Hier kommen unsere an zwei Händen abzuzählenden acht Top-News am Montagmorgen.
Axel Springer plant einen Stellenabbau bei Bild und Welt. Das bestätigten Springer-Chef Mathias Döpfner, Friede Springer und KKR-Europachef Johannes Huth im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Paid Content). Dabei wolle man laut Döpfner "eher bei den Häuptlingen als bei den Indianern sparen". Für mehr digitales Wachstum sollen aber auch neue Arbeitsplätze entstehen. 


Ein Interview des ZDF mit dem AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Thüringen, Björn Höcke, hat mit einem Eklat geendet. In dem Gespräch, das am Sonntagabend in der Sendung "Berlin direkt" ausgestrahlt wurde, ging es zunächst um die Sprache des Politikers vom rechtsnationalen Flügel und um NS-Begriffe. Nach etwa zehn Minuten intervenierte Höckes Pressesprecher. Eine Wiederholung lehnte der ZDF-Redakteur abDie Brutto-Werbeinvestitionen in Deutschland sind weiter gewachsen: Spendings in Höhe von rund 19,19 Milliarden Euro bis Ende August bedeuten ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der August hat in der Top 20 der größten Werbungtreibenden nur leichte Verschiebungen gebracht. Im unteren Bereich der Tabelle gibt es allerdings einen namhaften Ausreißer - und einen Neueinsteiger.  Der ZDF will mehr Inhalte auschließlich im Internet zeigen und seine Sendungen außerdem länger im Netz zur Verfügung stellen. Möglich macht dies das im Mai in Kraft getretene Telemediengesetz. ZDF-Intendant Thomas Bellut hat dem Fernsehrat ein entsprechendes Änderungskonzept vorgelegtDie Deutschen gelten gemeinhin als Sparbrötchen. Doch wenn es darum geht, wo eingekauft wird und vor allem was, dann ist der Preis längst nicht der alles entscheidende Faktor. Eine aktuelle Sonderauswertung des Edelman Trust Barometers zeigt: Die meisten Verbraucher würden am liebsten Produkte von Marken kaufen, denen sie vertrauen. Das Problem ist: Sie finden keineMonatelang dominierten Bild, Sky Sport und der Kicker das Social-Media-Ranking von Storyclash. Doch in den vergangenen Monaten ist Bewegung die Spitzengruppe gekommen. Nachdem im Juni bereits die Tagesschau auf Platz 2 kletterte, hat nun auch RTL.de den Sprung in die Top 3 geschafft. Sky Sport rutscht auf Platz 4.  Personality-Magazine liegen im Trend. Mittlerweile sind mehr als ein Dutzend dieser Zeitschriften, für die ein Promi Pate steht, am Kiosk erhältlich. Allerdings gibt es bereits die ersten Einstellungen, wie zuletzt JWD von Gruner + Jahr und Joko Winterscheidt. Wie geht es mit dem Genre weiter? Ist der Hype bereits vorbei oder gibt es noch Luft nach oben? Der Entertainer Joko Winterscheidt produziert mit dem Fotografen Paul Ripke einen der meistgehörten Podcasts in Deutschland - und verkauft die Reichweite auch an Werbekunden. Doch weil die Podcaster die Werbung selbst und mit viel Humor einsprechen, seien viele Unternehmen noch zu ängstlich. "Wenn Marken in Podcasts werben wollen, müssen sie bereit sein, eine gewisse Ironie zu ertragen. Diese Bereitschaft ist häufig viel zu gering", beklagt Winterscheidt im HORIZONT Podcast.
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