HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Anders als im Saarland und in weiten Teilen Bayerns, wo die Menschen heute wegen Mariä Himmelfahrt frei haben, gehen wir wie gewohnt unserer Arbeit nach. Hier kommen die wichtigsten Branchenmeldungen zum Start in den Donnerstag.
Mehrere LGBTQ-Youtuber haben eine Sammelklage gegen die Videoplattform Youtube eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, ihre queeren Inhalte ungerechtfertigt als "schockierend" und "sexuell explizit" einzuordnen und zu entmonetarisieren. Die Google-Tochter hat sich zu dem Vorwurf noch nicht geäußert. Seit Mitte des Jahres gelten in Großbritannien strengere Richtlinien für Werbung im Hinblick auf die Darstellung der Geschlechter. Wie ernst es die Werbeaufsichtstbehörde Advertising Standards Authority (ASA) damit meint, erfährt nun unter anderem Volkswagen. Der Büro-Vermieter WeWork nimmt Kurs auf die New Yorker Börse. Der WeWork-Eigentümer The We Company reichte am Mittwoch die Unterlagen für den Börsengang bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Das Start-up wird mit 47 Milliarden Dollar bewertet und holte erst vor kurzem den Facebook-Manager Martin Ott als EMEA-Chef. Der aktuelle "Future Shopper"-Report der Agentur Wunderman Thompson zeigt eine überraschende Entwicklung in der digitalen Shoppingwelt. Bei den jüngeren Kunden gerät Amazons Nimbus als Benchmark für alle E-Commerce-Standards offensichtlich ins Wanken. Im Alter von 14 Jahren gründete Charles Bahr die Influencer-Marketing-Agentur Tubeconnect. Drei Jahre später stampft der Teenager eine neue Firma aus dem Boden: Project Z. Auch dieses Unternehmen soll sich auf die Kommunikation mit der Generation Z spezialisieren. Der Fokus liegt aber nicht mehr nur auf dem Thema Marketing. Seit Beginn des Monats gilt Klarna mit einer Firmenbewertung von inzwischen 5,5 Milliarden US-Dollar als wertvollstes Finanz-Start-up Europas. Das schwedische Unternehmen, das sich auf die Abwicklung von Bezahlvorgängen im Netz spezialisiert hat, wagt jetzt auf dem deutschen Markt den Schritt in die analoge Welt - und expandiert in den Einzelhandel. Die Deutschen haben ihre Berührungsängste gegenüber Künstlicher Intelligenz zu einem großen Teil abgebaut. Das ist die zentrale Erkenntnis einer Studie von Statista und der Standortinitiative Next Media Hamburg. Eine Vermenschlichung der Technologie wird allerdings weitestgehend abgelehnt. Mit der Umbenennung der Beratungs-Unit KNSB Brand Lab in Die Neue Vernunft will KNSKB+ ein Umdenken im Marketing anstoßen. Operativ geführt wie Die Neue Vernunft von Janett Schwerdtfeger. Warum die Agentur glaubt, dass wir eine neue Vernunft in der Wirtschaft brauchen, erläutert Schwerdtfeger in ihrem Gastbeitrag für HORIZONT Online.


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