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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Junge, gut ausgebildete Menschen für sein Unternehmen zu gewinnen, ist bekanntlich gar nicht mehr so einfach. In unserem Morgen-Newsletter haben wir für Sie deshalb ein paar Tipps parat, wie Sie als Arbeitgeber an die GenZ rankommen. Dazu gibt es natürlich noch einige weitere brandheiße News. Starten Sie gut in den Freitag.
Einer der größten Media-Pitches des Jahres ist entschieden. Die Deutsche Bahn vergibt ihren Media-Etat an Carat - und ein bisschen an Mediacom. Branchenschätzungen zufolge beläuft sich der der Media-Etat der Bahn auf jährlich bis zu 100 Millionen Euro - netto. Sein Abgang war eine der Top-Personalien des vergangenen Jahres, aber Alexander Ewig hat es nicht lange im Urlaub ausgehalten. Der Ex-Marketingchef der Media-Markt Saturn Retail Group steigt ab 1. September als Senior Vice President bei Aida Cruises ein. Facebook will einen eigenen Bereich für Medieninhalte einrichten. Er solle bis Ende des Jahres starten, sagte eine Sprecherin dem US-Sender CNBC. Kurz davor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, Facebook biete Medienunternehmen bis zu drei Millionen Dollar pro Jahr dafür an, in dem neuen Bereich Schlagzeilen und Auszüge aus Artikeln zu platzieren. Über die große Werbeoffensive von DAZN zum Bundesligastart hat HORIZONT Online bereits berichtet. Eine Frage blieb dabei noch unbeantwortet. Nämlich die, wer nach dem Wechsel von Marketingchef Benjamin Reininger zu Apple die Kampagne auf Kundenseite umgesetzt hat. Jetzt gibt es eine Antwort. Der Fahrdienstvermittler Uber hat im ersten Quartal an der Börse einen Verlust von 5,2 Milliarden Dollar erlitten. Analysten hatten damit allerdings gerechnet. Den Löwenanteil dazu trug die Start-up-Praxis bei, Mitarbeiter mit Aktien zu bezahlen. Das war bei Uber der Fall. Vor kurzem wurde bekannt, dass Benjamin Müller-Grote seinen Job bei der Agentur Saatchi & Saatchi in Düsseldorf aufgibt, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Jetzt ist klar, wohin es ihn zieht. Der erfahrene Werber heuert als Beratungsgeschäftsführer beim Ortskonkurrenten TBWA an. Lange Zeit war Autowerbung die Paradedisziplin für besonders kreative Kampagnen. Doch im HORIZONT-Interview prognostiziert Autoexperte Ferdinand Dudenhöfer einen drastischen Rückgang bei Marken- und Imagewerbung: "Wir steuern auf das schlechteste Autojahr seit 20 Jahren zu." Junge, gut ausgebildete Menschen sind bei Recruitern heiß begehrt. Doch wie kommen Unternehmen überhaupt an die Generation Z ran - und nach welchen Regeln sollte die Kommunikation mit ihnen ablaufen? Antworten auf diese Fragen liefert Helge Ruff, Geschäftsführer von OneTwoSocial, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online.


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