HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Benennt sich die traditionsreiche französische Automarke Citroën tatsächlich um, weil wir rechtsrheinischen Barbaren zu doof sind, den Namen richtig auszusprechen? Diese Frage trieb Autofans in den vergangenen Tagen um. Gestern Abend ließ Citroën die Katze aus dem Sack. Mehr dazu lesen Sie in unseren Top-Branchennews vor 9. 
Was die meisten ohnehin schon vermuteten, ist nun Gewissheit: Die Umbenennung des französischen Autobauers Citroën in Zitrön ist nichts anderes als eine großangelegte Marketingkampagne. Das bestätigte das Unternehmen am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung. Der Autobauer startet nun in die zweite Phase der KampagneSnapchat galt erst als das "nächste große Ding" bei Online-Netzwerken und dann als Verlierer der Konkurrenz mit Facebooks Instagram. Doch jetzt meldet sich die Foto-App zurück mit dem ersten deutlichen Zuwachs der Nutzer-Zahl seit mehr als einem JahrDas US-Justizministerium will untersuchen, ob große Online-Plattformen den Wettbewerb behindern. Namen von Unternehmen wurden bei der Ankündigung nicht genannt. Aber aus den erwähnten Bereichen - Websuche, soziale Medien, Online-Einzelhandel - wird klar, dass es um Google, Facebook und Amazon gehen dürfte. Die European NetID Foundation (Enid) bekommt einen weiteren starken Partner: Der Adtech-Riese Pubmatic schließt sich der Log-in-Allianz an, die im vergangenen Jahr von Pro Sieben Sat 1, der Mediengruppe RTL und United Internet ins Leben gerufen wurde. Das US-Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen Redwood City unterstützt künftig den offenen Log-in-Standard der NetIDBei der Mehrheit der älteren Menschen in Deutschland bestehen einer Studie zufolge erhebliche Defizite in puncto digitaler Kompetenz. Unter den 60- bis 69-Jährigen fühlen sich nur 41 Prozent sicher oder sehr sicher um Umgang mit dem Internet. Das ergab eine repräsentative Befragung des Marktforschungsunternehmens Kantar unter rund 1000 Personen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.  Freche Plakate, süffisante Videobotschaften und glückliche Werbekreative. Der aktuelle Schlagabtausch zwischen Lidl, Edeka & Co begeistert die Markenfans – aber ist es auch kluges Marketing? Denn die Erfahrung zeigt, dass vergleichende Werbung zwar viele Schlagzeilen produziert, aber am Ergebnis an der Kasse nichts ändert. Warum also lassen sich die Händler auf einen Wettlauf der Botschaften ein, der ohnehin nur von den Insidern goutiert wird? Wer sein Unternehmen transformiert, darf die Mitarbeiter nicht vergessen, sollte sich Zeit nehmen und nicht blind Beratern und Trends hinterherlaufen. Doch genau das passiert. Von der Krise im Marketing ist daher die Rede, von der Angst Entscheidungen zu treffen. Im CMO-Talk, den HORIZONT veranstaltet hat, äußern sich die Manager selbstkritisch, zeigen aber auch Chancen aufImmer mehr Menschen leben nachhaltig und richten auch viele ihrer Konsum-Entscheidungen daran aus. So sind auch traditionelle Marken plötzlich gezwungen, sich dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen. Wie es Marken gelingt, sich auf das neue Bewusstsein dieser Verbraucher einzulassen, erläutert Sebastian Strubel, Head of Strategy und Mitglied der Geschäftsleitung bei Leo Burnett, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online



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