HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilt heute über die Pflicht zur telefonischen Erreichbarkeit von Online-Händlern. Hintergrund ist eine Klage aus Deutschland. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen den US-Konzern Amazon geklagt, weil der Internet-Händler nicht ausreichend über die Erreichbarkeit per Telefon informiert habe. Wir informieren Sie wie immer zuverlässig über die wichtigsten Branchennews am Morgen.
Der Finanzinvestor KKR knüpft den Weiterbestand der Welt-Gruppe von Axel Springer an wirtschaftliche Bedingungen. Das berichtet die FAZ. So stehe in den Angebotsunterlagen des Investors, man habe zwar vereinbart, die Zeitungen mitsamt ihrer digitalen Angebote und dem gleichnamigen TV-Sender fortzuführen. Dies stehe aber "unter der Voraussetzung einer angemessenen Steuerung der jährlichen Ergebnissituation".  Skandale, Prozesse, Manipulationsvorwürfe - die Deutsche Bank sorgt seit Jahren immer wieder unfreiwillig für Schlagzeilen. Für das Image der einstigen deutschen Vorzeigebank waren die zahlreichen Negativschlagzeilen nicht gerade hilfreich. Wie groß der Schaden ist, zeigen aktuelle Zahlen der Social-Media-Monitoring- und Analytics-Plattform TalkwalkerTwitter geht schärfer gegen Inhalte vor, die sich gegen Religionsgemeinschaften richten. So sollen künftig Nachrichten gelöscht werden, in denen religiöse Gruppen mit Ungeziefer und ansteckenden Krankheiten verglichen oder auf andere Art und Weise massiv beleidigt werden, teilte die Sicherheitsabteilung von Twitter in einem Blogpost mitEx-DFB-Präsident Reinhard Grindel und das ZDF haben sich außergerichtlich geeinigt. Ein möglicher Rechtsstreit um die Frage, ob der 57-Jährige zum öffentlich-rechtlichen Sender zurückkehren könnte, ist damit abgewendet. Der Sender bestätigte eine entsprechende Einigung. Nach ZDF-Angaben ist Teil der Einigung, dass Grindel nicht zum ZDF zurückkehrt.  Donald Trump darf unliebsame Follower im Kurznachrichtendienst Twitter nicht blockieren, nur weil ihm deren Meinungsäußerungen nicht gefallen. Das entschied ein Berufungsgericht am Dienstag in New York. Mehrere Twitter-Nutzer hatten sich vor Gericht dagegen gewehrt, dass Trump ihre Accounts nach kritischen Kommentaren blockiert hatte. Das heißt, sie konnten die Tweets des Präsidenten nicht mehr sehen und nicht mehr darauf antworten.  Auf fast jedem Handydisplay flimmern Youtubeclips. 74 Prozent der deutschen Internetuser nutzen das Videoportal. Damit liegt Youtube noch vor Whatsapp. Facebook hingegen verliert mehr und mehr an Bedeutung. Das geht aus dem Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna hervor.  Streaming made in Germany: Joyn, die Streaming-Plattform von ProSieben und Discovery, will mehr sein als nur eine deutsche Antwort auf Netflix, sagt Katja Hofem im Video-Interview von HORIZONT und turi2.tv. Die App vereint schon heute Live-Streams, TV-Sendungen auf Abruf und Previews. Im Winter sollen neue, kostenpflichtige Inhalte – Joyn Orginals genannt – dazukommen und aus einer Hand alles bieten, was sich die Nutzer hierzulande wünschen.  So ein Agenturjob kann ganz schön anstrengend sein. Was man trotz aller Widrigkeiten tun kann, damit das Klima nicht kippt und die Agenturkultur brüchig wird, darüber hat sich Oliver Janik Gedanken gemacht. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online fordert der COO der DDB Group Germany Agenturen auf, eine Resilienzkultur zu entwickeln - und nennt fünf Parameter, die dabei helfen sollen



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