HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Fotolia
Guten Morgen aus Frankfurt. Die Bundesliga begrüßt in der nächsten Saison den 56. Verein ihrer Geschichte: Der 1. FC Union Berlin ist nach einem 0:0 im Relegations-Rückspiel gegen den VfB Stuttgart zum ersten Mal in die erste Liga aufgestiegen. Wir gratulieren den "Eisernen"! Die Schwaben dagegen müssen nach 1975 und 2016 zum dritten Mal den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Hier kommen die wichtigsten Branchennews am Dienstagmorgen.
Während der Spiegel nach der Veröffentlichung des Abschlussberichtes der Aufklärungskommission zum Relotius-Fälschungsskandal um die redaktionellen Konsequenzen ringt, zieht Geschäftsführer Thomas Hass im Interview mit HORIZONT die wirtschaftliche Bilanz des Falles: "Wir sehen keine Hinweise darauf, dass wir wegen des Falls Relotius Abos, Einzelverkäufe oder Werbeumsätze verloren hätten." Die Stimmen zum diesjährigen ADC-Wettbewerb fallen gemischt aus. Während ADC-Präsident Heinrich Paravicini von einem "exzellenten Jahrgang in der Breite" spricht, monierten einige Jurymitglieder die Qualität in ihren jeweiligen Kategorien. HORIZONT-Autorin Bärbel Unckrich fasst die fünf wichtigsten Erkenntnisse des ADC zusammen und wirft die Frage auf, ob in diesem Jahr falsche Prioritäten gesetzt wurden. Die CDU kommt nach dem Rezo-Video nicht zur Ruhe. Jetzt hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer Regeln für "Meinungsmache" im Internet in Wahlkampfzeiten gefordert - und dafür heftige Kritik kassiert. "Was wäre eigentlich [...] los, wenn eine Reihe von, sagen wir, 70 Zeitungsredaktionen zwei Tage vor der Wahl erklärt hätten, wir machen einen gemeinsamen Aufruf: Wählt bitte nicht CDU und SPD. Das wäre klare Meinungsmache vor der Wahl gewesen", so Kramp-Karrrenbauer. Burda stellt seinen TV-Streamigdienst TV Spielfilm Live ein. Um fernzusehen, werden die Nutzer von Juli an direkt von dem elektronischen Programmführer auf die Schweizer Plattform Zattoo umgeleitet. TV Spielfilm spart sich damit die Lizenzkosten an die Sender, während Zattoo weiter wächst. Über die großen US-Tech-Konzerne wird viel diskutiert. Aber wie kommen Amazon, Facebook, Google und Co bei den deutschen Konsumenten an? Das hat Statista jetzt unter 1992 Bundesbürgern versucht herauszufinden. Das Ergebnis: Bei fast allen abgefragten Merkmalen liegt Facebook hinter der Konkurrenz - und das, obwohl der Konzern vier der fünf hierzulande am häufigsten genutzten Social-Media-Dienste besitzt. Der französische Medienkonzern Vivendi verstärkt sich mit einer Übernahme im Pay-TV-Geschäft. Für etwas mehr als eine Milliarde Euro übernimmt der Konzern den Luxemburger Sender M7. Mit dem Kauf könne die Vivendi-Marke Canal+ in sieben weitere Länder expandieren und sich mit ihrem Angebot nun an rund 20 Millionen Nutzer weltweit wenden, so Chairman Maxime Saada. Die GIM Gesellschaftsstudie "Wie tickt Deutschland?" will den Werten der Bevölkerung auf die Spur kommen. Für planung&analyse haben sich die Studienmacher die Generation Z und deren Einstellung zu Politik genauer angeschaut. Das Ergebnis: Die 16- bis 24-Jährigen sind keine politisierte Generation wie etwa die ideologisch aufgeladenen 68er. Die GenZ ist aber andererseits auch keine gänzlich unpolitische oder Null-Bock-Generation. Wir alle kennen die Werbefiguren bekannter Marken, wie Meister Proper oder den Bärenmarke-Bär. Einmal als solche etabliert, erzeugen sie starke Aufmerksamkeit und Wiedererkennungswerte. Dennoch setzen immer weniger Unternehmen auf solche Charaktere. Wieso Marken damit Potenzial verschenken und wie die digitale Zukunft von Werbefiguren aussehen kann, erklärt Günter Lewald von B+D Communications.


stats