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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Apple holt sich im Kampf gegen Netflix und Amazon Prime royale Unterstützung. Für seinen im Herbst startenden Streaming-Dienst Apple TV+ hat der Tech-Gigant niemand Geringeren als Prinz Harry verpflichtet. Zusammen mit Talkshow-Ikone Oprah Winfrey wird der Herzog von Sussex eine Dokuserie über psychische Gesundheit produzieren, die 2020 ausgestrahlt werden soll. Hier sind weitere Top-News am Donnerstagmorgen.
Publicis stellt die Führung seiner Sparte Communications in Deutschland neu auf. Der bisherige Chairman Horst Wagner wechselt Anfang Januar 2020 zu Thjnk. Seine Aufgaben bei der französischen Agenturgruppe übernimmt Frank-Peter Lortz, in Personalunion Deutschland-Chef von Publicis Media. Manche Beobachter sehen darin einen Vorboten für eine spätere Fusion der beiden Einheiten. Justin Billingsley, CEO der Publicis-Gruppe in der DACH-Region, erläutert die Veränderungen. Vodafone bittet zum Pitch. Der britische Telekomriese hat turnusgemäß seinen globalen Media-Etat neu ausgeschrieben. Das berichtet der britische Fachdienst Campaign. Es geht um 460 Millionen Euro. Aktueller Etathalter ist Wavemaker. Die WPP-Agentur hatte sich den Etat 2014 gesichert.  Bisher herrschte Rätselraten darüber, wann die Kurzvideo-Plattform TikTok auch in die Werbevermarktung einsteigen wird. Doch mittlerweile hat das chinesische Unternehmen sein Vermarktungsteam für Europa gefunden. Und auch die ersten Tests mit Werbepartnern sind in Deutschland schon angelaufen. Wichtigstes Signal, dass TikTok in Europa Ernst macht: Auf dem Werbefestival Cannes Lions präsentiert sich die Marke als Sponsor der versammelten Marketingbranche.


Weihnachten ist Hochsaison im Werbemarkt. Darunter leidet jedoch die Sichtbarkeit von Werbung. Zu keiner anderen Jahreszeit werden Werbeimpressions häufiger auf Plätzen ausgeliefert, auf denen sie weniger gesehen werden und auch das Ad Fraud-Risiko steigt massiv. Das ist ein Ergebnis des "Media Quality Report" fürs 2. Halbjahr 2018 von Integral Ad Science. Vor allem programmatisch gehandeltes Desktop Video leidet.

Der Videostreaming-Dienst Netflix schraubt wieder an seinen Preisen und macht in Deutschland zwei von drei seiner Abo-Varianten teurer. Lediglich die Gebühr des günstigsten Angebots, bei dem man Netflix auf nur einem Gerät und ohne HD-Qualität nutzen kann, bleibt unverändert. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein sind die ersten Märkte in Europa, die von dieser Preisrunde betroffen sind.


Braucht es im digitalen Zeitalter wirklich noch getrennte Verbände für Zeitungen und Zeitschriften? Die Zweifel wachsen. Aktuell arbeiten beide an Reformen. Der VDZ an einer strukturellen, der BDZV an einer inhaltlichen. Alle Hintergründe dazu gibt es hier.

Der Bundesrechnungshof fordert neue Steuerregeln für die Öffentlich-Rechtlichen. Die Begründung: ARD und ZDF würden Steuervorteile in Anspruch nehmen, die ihnen eigentlich nicht zustehen. In den letzten zehn Jahren hätten die Anstalten Subventionen in Höhe von 55 Millionen Euro erhalten. Konkret geht es um Steuern auf Einnahmen aus Werbung und dem Verkauf von Serien und Filmen, berichtet die Welt. Mit der Deutschen Telekom und O2 haben kürzlich zwei große Telko-Marken neue und für sie hoch relevante Kampagnen vorgelegt. Wie die Werbespots der Wettbewerber bei den Verbrauchern ankommen, hat System1 Research exklusiv für HORIZONT Online untersucht. Kathrin Posnanski, Country Director Germany bei System1 Research, erklärt die Ergebnisse der ersten Folge des Verbraucherchecks.



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