HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Falls Sie heute Nacht schlecht geschlafen haben, könnte das am "Supermond" liegen. In der Nacht auf Mittwoch ist uns der Erdtrabant so nahe gekommen wie schon lange nicht mehr. Dabei erscheint der Mond am Himmel rund 5 Prozent größer und 30 Prozent heller als normal. Wie immer erhellend sind auch unsere Branchennews am Morgen. Wir wünschen Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. 
Mit der "bewussten Reichweite" wollen Allensbach und Axel Springer einen Diskussionsbeitrag zur Rolle der Qualitätsmedien leisten und diesen im Kampf gegen Google, Facebook und Co den Rücken stärken. Ferrero-Mediachef Uwe Storch zeigt sich von dem Konzept wenig beeindruckt. Die neue Reichweite ist für ihn ein fragwürdiger Ansatz nach dem Motto "ich mache die Welt, so wie sie mir gefällt". Das Bundesfinanzministerium prüft derzeit eine 15-prozentige Sonderabgabe auf Onlinewerbung, um US-Konzerne wie Amazon, Google und Facebook auf indirektem Wege zu besteuern. Die OWM kritisiert das Vorgehen nun scharf. Der Steuerstreit mit den Digitalkonzernen werde so "auf dem Rücken deutscher Werbungtreibender ausgetragen" und bedrohe insbesondere mittelständische Werbungtreibende und Start-ups.  Es hatte sich abgezeichnet. Der Start in das Werbejahr 2019 war schlecht. Nach aktuellen Zahlen von Nielsen haben die Unternehmen im Januar 2,2 Milliarden Euro investiert, ein Minus von 1,2 Prozent. Das Ranking der 20 größten Werbespender, das HORIZONT Online exklusiv veröffentlicht, hat diesmal aber einige Überraschungen auf LagerDie Kosten für das umstrittene "Framing Manual" und die damit verbundenen Workshops lagen der ARD zufolge bei 120.000 Euro. Die Initiative, sich mit Sprache und ihrer Wirkung eingehender zu beschäftigen, reiche zurück in die Zeit vor rund zwei Jahren, als Medien generell stark kritisiert wurden, teilte der ARD-Vorsitzende und Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, am Dienstag mit. Im Januar berichteten US-Medien über das vermeintlich rassistische Auftreten von Schülern einer katholischen Schule gegenüber amerikanischen Ureinwohnern. Ein Schüler, der im Zusammenhang mit dem Vorfall abgebildet wurde, hat nun die Washington Post wegen Verleumdung auf 250 Millionen Dollar verklagt - so viel, wie Amazon-Boss Jeff Bezos für die Zeitung bezahlt hat.  Österreichs Finanzminister Hartwig Löger ist optimistisch, dass sich die EU bald auf eine abgespeckte Variante einer Digitalsteuer für Internet-Konzerne wie Facebook, Amazon und Google einigen wird. "Es kann im März gelingen, einen gemeinsamen Beschluss zu finden", sagte Löger am Dienstag mit Blick auf das Treffen der EU-Finanz- und Wirtschaftsminister im MärzHORIZONT Online und die Analyse-Plattform InfluencerDB stellen in der monatlichen Serie "3 Influencer to watch" jeweils drei Instagrammer vor, die im vergangenen Monat besonders auf sich aufmerksam gemacht haben. Diesmal konnten Marvyn Macnificent, Eric Reinheart und Hannah Müller-Hillebrand überzeugenAnlässlich des Todes von Karl Lagerfeld bringt Gruner + Jahr zwei Sonderhefte an den Kiosk. Wie der Hamburger Verlag mitteilt, erscheinen die beiden außerplanmäßigen Hefte von Stern und Gala zeitgleich am Samstag. Der legendäre Modezar und Chanel-Kreativdirektor starb am Dienstag im Alter von 85 Jahren in Paris. 



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