HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Heute Abend läuft der spannendste Krimi im Ersten: Deutschland trifft im Halbfinale der Handball-Weltmeisterschaft auf Norwegen. Nach den begeisternden Auftritten in der Vorrunde geht Deutschland als Favorit in das Spiel, aber die Skandinavier dürfte sich kaum kampflos ergeben. Wir drücken die Daumen. Hier kommen die wichtigsten Branchennews am Freitag. Kommen Sie gut ins Wochenende. 
Nicht nur beim Spiegel, sondern auch beim Stern ist seit Jahreswechsel eine neue Chefredaktion am Ruder – und ein neuer Verlagsleiter. Von Mediaplanern kommt interessierte Zustimmung. Doch ehe das neue Führungstrio vielleicht das Magazin, das Portal, die Organisation und die Geschäfte umbaut, muss es erst ein paar Grundsatzfragen klärenDie großen Mobilfunk-Netzbetreiber bekommen bei der im Frühjahr anstehenden 5G-Frequenzversteigerung neue Konkurrenz. United Internet werde mit seiner Tochter 1&1 Drillisch an der Auktion für den ultraschnellen Mobilfunkstandard teilnehmen, kündigte der Online-Konzern am Donnerstag in Montabaur an. Damit will sich der Konzern als vierter Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland positionieren.  Facebook erweitert sein Marketing-Partner-Programm um den Bereich Brand Safety. Unternehmen, die auf diesem Gebiet über besondere Expertise verfügen, können sich künftig von Facebook entsprechend zertifizieren lassen. Durch die Partnerschaft mit einem solchen Unternehmen sollen Werbungtreibende mehr Kontrolle darüber bekommen, wo ihre Werbung zu sehen ist. 


Vor allem junge Menschen nutzen soziale Medien, um Vorbildern zu folgen. Wenn Influencer auf Produkte oder Marken hinweisen, kann das Werbung sein und muss gekennzeichnet werden. Vor dem Landgericht Karlsruhe geht es um den Auftritt von Pamela ReifEin Hersteller von Zigaretten will zum Nichtraucherkonzern werden? Was sich anhört wie ein Marketinggag, ist bei Philip Morris mittlerweile gelebter Alltag. Marketingchef Thorsten Scheib über eine Transformation ohne Plan BTrotz der wachsenden Marktmacht von Netflix, Amazon Prime Video und Co: Wenn die Deutschen bewegte Bilder konsumieren, dann noch immer zum größten Teil im linearen Fernsehen. Das geht aus der Studie "Fourscreen Touchpoints 2019" der Mediengruppe RTL hervor. In der jungen Zielgruppe sieht das Bild allerdings schon ein wenig anders aus.  Bild erzielte in den sozialen Medien 2018 mit Abstand die meisten Reaktionen aller deutschen Medienmarken. Das geht aus dem Jahresranking von Storyclash hervor. Sky Sport und Kicker Online sind Bild allerdings auf den Fersen und steigerten ihre Interaktionen im vergangenen Jahr um mehr als das Doppelte.  Radikaler Schritt: Weil sich Condé Nast unabhängiger von digitalen Werbeerlösen machen will, werden Leser in den USA künftig bei allen Online-Angeboten zur Kasse gebeten. Die Bezahl-Offensive ist notwendig geworden, weil das Medienunternehmen in einem harten Wettbewerb mit Google und Facebook um die digitalen Werbe-Dollar steckt. 


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