HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Heute Abend bestreitet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr erstes Länderspiel nach dem schmachvollen Vorrunden-Aus bei der WM in Russland. In der neuen Nations League trifft die Elf von Joachim Löw ausgerechnet auf den frisch gebackenen Weltmeister Frankreich. Man darf gespannt sein, ob der Neustart gelingt. Wie immer bestens aufgestellt sind unsere Branchennews vor 9. 
Jahr für Jahr listet die Organisation Werbungtreibender im Markenverband OWM kurz vor der Dmexco in einem umfangreichen Forderungskatalog auf, was sich aus OWM-Sicht im Digitalmarketing ändern muss. Dieses Jahr fällt die Ansprache besonders grundsätzlich ausZeitenwende beim Spiegel: Ab 2019 können auch Mitarbeiter von Spiegel Online Mitglieder der mächtigen Mitarbeiter KG werden, die 50,5 der Anteile am Spiegel hält. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Online-Redakteure können künftig für ausscheidende KG-Mitglieder nachrücken. Bis das Verhältnis von Print- und Online-Redakteuren ausgeglichen ist, werden also noch einige Jahre ins Land ziehen.  Mit seinem Aufsatz "Boykott ist keine Lösung" hat Klaus-Peter Schulz eine Debatte über das Beziehungsgeflecht zwischen Werbekunden und Medien ausgelöst. HORIZONT sprach mit dem OMG-Chef über kontroverse Themen wie Facebook versus Verlage und TV versus YoutubeDie Otto Group schließt sich der Log-in-Allianz NetID an, die im vergangenen Jahr von Pro Sieben Sat 1, der Mediengruppe RTL und United Internet ins Leben gerufen wurde. Das Hamburger Unternehmen will den offenen Log-in-Standard in die Webshops seiner Konzerngesellschaften integrieren. Zu Otto gehören unter anderem die Marken About You, Bonprix, Sportscheck und Mytoys.  Neben Programmatic und der individuellen Aussteuerung von Werbung gewinnt ein zweiter Trend zunehmend an Fahrt: der Einsatz von Geo-Daten in der Mediaplanung. Serviceplan will sich an die Spitze der Bewegung setzen und gründet jetzt ein Kompetenzzentrum für Geo IntelligenceIm vergangenen Jahr hat eine Facebook-Werbewirkungsstudie hohe Wellen geschlagen. TV-Vermarkter wähnten sie "an der Grenze zur Scharlatanerie". Nun wagt das Netzwerk einen neuen Anlauf bei der Untersuchung, die klassische Fernsehspots mit Videowerbung auf Facebook vergleicht – und hat dabei etliche methodische Kritikpunkte berücksichtigtDie Ansage im Juli war deutlich: Das Online-Berufsnetzwerk Xing will nicht mehr nur über Mitgliedsbeiträge Geld verdienen, sondern auch über die Vermarktung seiner Inventare. Die junge Werbesparte soll zur Wachstumsturbine werden – mit Konzepten à la Facebook und einem Partnerprogramm für Mediaagenturen. Hierzu nennt Xing jetzt vier NamenNike hat Colin Kaepernick als Werbebotschafter verpflichtet - und ist damit in die Schussbahn von US-Präsident Trump geraten. André Karkalis glaubt jedoch, dass Nike die richtige Entscheidung getroffen hat. Warum, verrät der Chef von Karkalis Communications in seinem Gastbeitrag auf HORIZONT Online



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